Bei der Frequenzauktion der Bundesnetzagentur bieten Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica

Bei der Frequenzauktion der Bundesnetzagentur bieten Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland nach dem zwölften Tag fast 4 Milliarden Euro. - Bild: Teletarif

Bei der Frequenzauktion der Bundesnetzagentur bieten Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland nach dem zwölften Tag fast 4 Milliarden Euro.

Die Summe der Gebote liegt nach der 144. Runde bei 3,98 Milliarden Euro, verglichen mit 3,73 Milliarden Euro am Freitag. Starkes Interesse zeigten die drei Unternehmen weiterhin am Spektrum im 1.800 MHz-Band, das bislang hauptsächlich für Sprachtelefonie genutzt wird, sich in urbanen Verdichtungsräumen aber auch für LTE-Mobilfunknetze der jüngsten Generation nutzen lässt. Hier stieg das Höchstgebot für einen Block auf 244 Millionen Euro, am Freitag waren es noch 232 Millionen Euro.

Auch im 900 MHz-Band haben sich die drei Mobilfunkunternehmen wieder überboten. Hier liegen die Höchstgebote in der Spitze bei 159 Millionen Euro nach 141 Millionen Euro am Ende der vergangenen Woche. Im 1.500 MHz-Band, das ungepaart vergeben wird und sich daher technisch schwerer nutzen lässt, überbieten sich Telekom und Vodafone noch bei vier von acht Blöcken. Telefonica Deutschland hat bislang noch kein Gebot in diesem Band abgegeben.

Verteilt sind die Frequenzen offenbar im für LTE auf dem Land wichtigen 700 MHz-Band. Hier wurden schon seit Tagen keine neuen Gebote mehr abgegeben. Telekom, Vodafone und Telefonica teilen sich die sechs Blöcke im 700 MHz-Band zu gleichen Teilen auf.

Insgesamt werden in der laufenden Auktion 31 Blöcke mit zusammen 270 Megahertz Spektrum versteigert. Jeder Bieter muss auf ein bereits bestehendes Gebot mindestens 5 Prozent drauflegen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht