Bei der Frequenzauktion der Bundesnetzagentur hat der Bieterwettstreit zwischen Deutsche Telekom,

Bei der Frequenzauktion der Bundesnetzagentur hat der Bieterwettstreit zwischen Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland nach der Feiertagsunterbrechung wieder Fahrt aufgenommen. - Bild: Telekom

Die Summe der Gebote liegt nach der 82. Runde bei 2,75 Milliarden Euro verglichen mit 2,43 Milliarden Euro am Mittwoch. Am Fronleichnamstag sowie am Freitag der vergangenen Woche pausierte die Auktion.

Interesse zeigten die drei Unternehmen nicht nur am Spektrum im 1.800 MHz-Band, das bislang hauptsächlich für Sprachtelefonie genutzt wird, sich in urbanen Verdichtungsräumen aber auch für LTE-Mobilfunknetze der jüngsten Generation nutzen lässt. Auch im 900 MHz-Band überboten sich die Teilnehmer wieder. Hier stiegen die Höchstgebote in der Spitze auf 122 Millionen Euro, verglichen mit 106 Millionen Euro am Mittwoch.

Im 1.800 MHz-Band werden mittlerweile in der Spitze 144 Millionen Euro geboten, am Mittwoch lagen die Höchstgebote noch bei 112 Millionen Euro. Auch am 1.500 MHz-Band, das ungepaart vergeben wird und sich daher technisch schwerer nutzen lässt, überbieten sich Telekom und Vodafone noch. Telefonica Deutschland hat bislang noch kein Gebot in diesem Band abgegeben.

Verteilt erscheinen die Frequenzen im für LTE auf dem Land wichtigen 700 MHz-Band. Hier wurden keine neuen Gebote abgegeben. Im 700 MHz-Band teilen sich Telekom, Vodafone und Telefonica die sechs Blöcke zu gleichen Teilen auf.

Insgesamt werden in der laufenden Auktion 31 Blöcke mit zusammen 270 Megahertz Spektrum versteigert. Jeder Bieter muss auf ein bereits bestehendes Gebot mindestens 5 Prozent drauflegen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke