Bei der Frequenzauktion der Bundesnetzagentur überbieten sich Deutsche Telekom, Vodafone und

Bei der Frequenzauktion der Bundesnetzagentur überbieten sich Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland auch am sechsten Tag noch in den hohen Bändern. - Bild: Telekom

Die Summe der Gebote liegt nach der 70. Runde bei 2,43 Milliarden Euro, am Dienstag waren es 2,28 Milliarden Euro. Interesse zeigten die drei Unternehmen noch an Spektrum im 1.800 MHz-Band, das bislang hauptsächlich für Sprachtelefonie genutzt wird, sich in urbanen Verdichtungsräumen aber auch für LTE-Mobilfunknetze der jüngsten Generation nutzen lässt. Hier stiegen die Höchstgebote in der Spitze auf gut 112 Millionen Euro, verglichen mit 110 Millionen Euro am Vortag. Auch am 1.500 MHz-Band, das ungepaart vergeben wird und sich daher technisch schwerer nutzen lässt, überbieten sich Telekom und Vodafone noch. Telefonica Deutschland hat bislang noch kein Gebot in diesem Band abgegeben.

Verteilt erscheinen die Frequenzen im für LTE auf dem Land wichtigen 700 MHz-Band sowie im 900 MHz-Band, das hauptsächlich für Sprachtelefonie genutzt wird. Hier wurden keine neuen Gebote abgegeben. Im 700 MHz-Band teilen sich Telekom, Vodafone und Telefonica die sechs Blöcke zu gleichen Teilen auf. Dieses Band ist besonders wichtig, um auch ländliche Gebiete mit schnellem Internet zu versorgen. Im 900 MHz-Band hält die Telekom derzeit drei, Vodafone und Telefonica je zwei der insgesamt sieben zur Versteigerung stehenden Frequenzblöcke.

Insgesamt werden in der laufenden Auktion 31 Blöcke mit zusammen 270 Megahertz Spektrum versteigert. Jeder Bieter muss auf ein bereits bestehendes Gebot mindestens 5 Prozent drauflegen.

Am Donnerstag, der in Rheinland-Pfalz ein gesetzlicher Feiertag ist wie auch am Freitag, wird die Auktion ausgesetzt und somit erst am Montag der kommenden Woche fortgesetzt.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke