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Gegenüber klassischer Hardware bietet die Softwareorientierung fünf klare Vorteile für Unternehmen. Bild: Gemalto

Weder für Hardwareprodukte noch für Embedded-Systeme ist Software ein neues Kapitel. Devices werden nämlich schon seit vielen Jahren immer intelligenter, flexibel programmierbarer und sind zunehmend miteinander vernetzt. Für traditionelle Hersteller hat das enorme Konsequenzen. Wenn sie sich nämlich nicht hin zum Software-Unternehmen wandeln, riskieren sie fallende Gewinne, wegbrechende Marktanteile und laufen Gefahr, in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen. Die Gründe dafür wollen wir uns im Nachfolgenden genauer anschauen.

Der Übergang zu Software-Geschäftsmodellen steht in direkter Korrelation zu erhöhten Gewinnen - und das in erster Linie aufgrund der geringen Stückkosten und Variantenvielfalt der Hardware sowie auch durch sinkende Kosten für der Herstellung und des laufenden Betriebs. Dies für Endanwender transparent, zuverlässig und sicher sowie ohne Einnahmeverluste durch Piraterie umzusetzen, ist dabei eine große Herausforderung. Sie kann dabei recht elegant und effizient mit professionellen Monetarisierungslösungen neuester Auslegung gemeistert werden.

Softwaregetriebene Geschäftsmodelle ermöglichen ein höchst flexibles, softwareentwicklungstechnisch auch als agil umsetzbares Reagieren auf sich ändernde Kundenbedürfnisse und den damit einhergehenden Funktionsanforderungen. Wenn sie von einem entsprechenden Bereitstellungs- und Monetarisierungs-Layer unterstützt werden, können solche Vorgänge auch ohne manuelle Auftragsbearbeitung oder physikalische Neukonfigurationen mit wenigen Klicks ausgeführt werden.

IoT-basierte Applikationen setzten oft umsetzungsorientierte Kennzahlen und Messgrößen ein, aus deren Analyse man Entscheidungen zur Verbesserung ableiten kann. Sie bauen hierfür einen perfekten Mix aus Konnektivität und kontinuierlichen Software-Updates. Sie nutzen dabei oftmals das Potenzial des Cloud Computings voll aus, um jederzeit schnelle Upgrades zu ermöglichen, die die Performance von individuellen Prozesskomponenten unmittelbar und auf Basis stets aktueller Daten optimieren. Die Möglichkeit, Daten zu sammeln und Entscheidungen daraus ableiten zu können, ist essentiell, um Produkte und Geschäftsbeziehungen zu optimieren.

Es gibt einen Wechsel weg von statischen Vorab-Verkäufen hin zu Abonnement-basierten Preisgestaltungsmodellen, Pay-per-Use Abrechnungen und bedarfsgerechter Feature-Aktivierung. Sobald Anbieter sich softwarebasierte Geschäftsmodelle aneignen und die bereits beschriebenen Kennzahlen und Messgrößen implementieren, sind sie bestens präpariert, um neue Preisgestaltungsmodelle zu implementieren.

Anbieter von Hardware und Embedded Systemen wissen, dass ihre Kunden nur so viel vom Produkt erwerben und bezahlen wollen, wie sie tatsächlich brauchen. Der softwarebasierte Produkt-, Preis- und Lösungsansatz ist dabei sehr weitreichend, denn er ermöglicht es Unternehmen, auf wechselnde Kundenbedürfnisse stets schnell reagieren zu können. Softwarearchitekturen bieten zudem auch eine immanente Produktagilität, die heute auch umfassend von der Hardware unterstützt wird Das Ergebnis: bessere Produkte, niedrigere Forschungs- und Entwicklungskosten sowie eine höhere Differenzierung vom Wettbewerb durch Software.

Aufgrund der Wachstumschancen sollten sich Unternehmen offensiv in Richtung Software-basiertes Feature-Management, nutzungsbasierte Preisgestaltungen und virtualisierungsfreundliche Cloud-Architekturen bewegen. Moderne Systemlösungen zur Software-Monetarisierung unterstützen Anbieter dabei umfassend. Gleichzeitig bieten sie auch den Zusatznutzen, Herausforderungen wie den Schutz vor IP-Diebstahl, Produktfälschung und Umsatzverlusten meistern zu können, die bei Software-basierten Produkten unweigerlich auftreten. Haben die Monetarisierungslösungen wie die von Gemalto auch komfortable Back-Office-Systeme, sind sie dafür prädestiniert, unternehmerische Schlüsselfunktionen wie das einheitliche Management von unterschiedlichsten Geschäftsmodellen und Durchsetzungsmethoden unterstützen zu können. Auch können sie dann die Auftragsabwicklung automatisieren und automatische Verlängerungen und Upsellings liefern.