CPQE Acatec-Konfigurator spyydmaxx Acatec Software

Die Konstrukteure von Kraiburg Strail entledigten sich mit Hilfe des Produktkonfigurators spyydmax von aufwändigen Routineaufgaben. Stattdessen gibt es eine CAD-Automation mit Verbindung zum ERP-System. Bild: Kraiburg Strail

Bei einem Produktkonfigurator geht es um Schnelligkeit, das Einsparen von Routinearbeiten und Fehlerfreiheit. Der Konfigurator ist in Unternehmen, die kundenindividuelle Produkte anbieten, ein wichtiger Wettbewerbsvorteil. „Bei einem Vertriebskonfigurator (CPQ) geht es um drei Aspekte: Konfiguration der Angebotselemente (C für configure); Preisfindung (p für price) und Angebotserstellung im engen Sinne (q für quote)“, sagt Henning Bitter, Geschäftsführender Gesellschafter der Acatec Software. Diese Configure-Price-Quote-Lösungen (CPQ) sind laut Acatec mittlerweile Stand der Technik. „Bei CPQ geht es nur um einen singulären Prozess, der nicht in die Geschäftsprozesse des Unternehmens bis zur Produktion integriert ist“, so Bitter weiter.

Im Maschinen und Anlagenbau beschäftigten sich viele Unternehmen mit Produkten, die kundenindividuell hergestellt werden. Das seien oft kleine Losgrößen. „Diese Unternehmen brauchen einen Produktkonfigurator, der neben der Preiskalkulation auch die Automatisierung der Auftragserfüllung beinhaltet“, berichtet Diplom.Ingenieur Bitter. Heute ist der Kunde in der Lage, seinen Produktkonfigurator selbst zu pflegen (Autorensystem), CAD-Automation zu betreiben und im WEB parametrische 3D-Modelle automatisch zu generieren. „Wer Neues entwickelt oder teilweise Neues, braucht das. Dann springt CPQ zu kurz“, sagt Bitter. Wer hingegen ein Geschäftsmodell hat, bei dem auch bei hoher Varianz nur Teile zusammengeführt werden, komme mit CPQ aus. „Häufig verschätzen sich die Unternehmen aber und vergessen, dass ihnen ein Konfigurator für die gesamte Kette vom Vertrieb bis zur Produktion mehr bringen würde“, so der Acatec-Chef.

Mit CPQE (E für Engineering) rückt der Acatec-Konfigurator spyydmaxx dicht an die Produktion heran: Der Engineering-Prozess wird automatisiert. Ein Beispiel ist der bayrische Spezialist Kraiburg Strail. Das Unternehmen baut weltweit Gummiplatten für Bahnübergänge – und befreite sich dank dem Produktkonfiguration jetzt von aufwändigen Routineaufgaben. Stattdessen gibt es eine CAD-Automation mit Verbindung zum ERP-System, in diesem Fall SAP. Die Zeichnungen für die Produktion kommen auf Knopfdruck heraus. So können die Konstrukteure sich um Innovationen kümmern. „Damit trägt der Produktkonfigurator dazu bei, die Unternehmenszukunft zu sichern“, sagt Henning Bitter.