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Dank seines offenen Datenhaltungskonzepts ist ams.erp in der Lage, Drittsysteme über leicht aufsetzbare Web-Services anzubinden. Um die Steuerungssoftware der zu wartenden Anlagen in Echtzeit auszulesen, nutzt ams.erp sichere Internetverbindungen. Bild: ams.Solution

Die Beratungs- und Softwareunternehmen der ams.group bieten Lösungen, mit denen Industrieausrüster das Internet der Dinge (IoT) nutzen können, um den Mehrwert ihrer Produkte zu steigern und die Wirtschaftlichkeit ihrer Prozesse zu verbessern, heißt es. Dazu gehören vor allem Anwendungen für das Servicemanagement und die verlängerte Werkbank. Beide Industrie 4.0-Lösungen sind Teil der Business-Software ams.erp, mit der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertiger ihr komplexes Projektgeschäft durchgängig organisieren können. Die erweiterte Servicemanagement-Lösung erlaubt es dem Kundendienst, die service-relevanten Betriebsdaten von Maschinen und Anlagen standortunabhängig auszuwerten.

Auf dieser Informationsbasis lassen sich Wartungs- und Instandhaltungseinsätze bedarfsgerechter planen und die Laufzeiten von Investitionsgütern wirtschaftlicher gewährleisten. Die Industrie 4.0-Lösung für die verlängerte Werkbank hilft Engineering-Unternehmen, ihr Zuliefernetzwerk terminsicher zu steuern. Hierzu bietet ams.erp ein Intercompany Management, mit dem Projektleiter den Bearbeitungsfortschritt bei ihren Lieferanten in Echtzeit erkennen. Da mögliche Engpässe somit bereits in ihrer Entstehung transparent werden, lassen sich Gegenmaßnahmen frühzeitig initiieren und entsprechend kostenschonend durchführen.

Dank seines offenen Datenhaltungskonzepts ist ams.erp in der Lage, Drittsysteme über leicht aufsetzbare Web-Services anzubinden. Um die Steuerungssoftware der zu wartenden Anlagen in Echtzeit auszulesen, nutzt ams.erp sichere Internetverbindungen. Standortunabhängig erhält der Kundendienst Zugriff auf die servicerelevanten Betriebsparameter der ausgelieferten Investitionsgüter. ams.erp wertet die automatisch übertragenen Anlageninformationen regelbasiert aus, um im Rahmen der vorbeugenden Instandhaltung sinnvolle Vorschläge für Wartungsarbeiten zu machen. Ziel ist der störungsfreie Betrieb der Anlagen und die wirtschaftliche Organisation der hierzu erforderlichen Serviceeinsätze. Da ams.erp die vollständige Sicht auf alle geplanten und ungeplanten Maßnahmen liefert, lässt sich der wartungsbedingte Stillstand der Anlagen minimieren. Darüber hinaus sind Workflows hinterlegbar, die im Störungsfall ein Eskalationsmanagement in Gang setzen, das die zugesicherten Reaktionszeiten sicherstellt.

Per Web-Browser oder App greifen die Servicetechniker mobil auf die Anlagen- und Auftragsinformationen zu, die sie für ihre Wartungs- und Reparatureinsätze brauchen. Analog dazu melden sie den Fortgang ihrer Arbeit an die Zentrale zurück. Abgeschlossene Aufträge lassen sich ohne Zeitverzug einbuchen und vertragsgemäß abrechnen. Zudem aktualisiert ams.erp das Ersatzteilwesen, die Personaleinsatzplanung und die technische Auftragsdokumentation der gewarteten Maschinen und Anlagen. Somit verfügen Einzel-, Auftrags- und Variantenfertiger über alle erforderlichen Informationen, um laufende Serviceaufträge kundenorientiert abzuwickeln und zukünftige Einsätze wirtschaftlich vorzubereiten.

Das Intercompany Management für die verlängerte Werkbank wendet sich an Engineering-Unternehmen, die einen Großteil der Fertigung an Zulieferer vergeben. Mit dem Industrie 4.0-fähigen Beschaffungswesen von ams.erp wird es den Projektverantwortlichen möglich, den Status beliebig komplexer Einkaufsvorgänge in Echtzeit zu ermitteln. Diese Transparenz hilft vor allem bei der Vergabe von Baugruppen, die einen hohen Anteil an Sonderkonstruktion aufweisen und deren Fertigung die damit beauftragten Zulieferer Wochen, zum Teil sogar Monate beschäftigt.

IT & Business 2016: Halle 1, Stand C13