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Aktuell werden bei Seat in Martorell die ersten 135 Steuerungen des Karosseriebaus an das MES Legato angebunden. Bild: Gefasoft

Mit Seat im spanischen Martorell setzt ein weiterer Automobilhersteller der Volkswagen-Gruppe auf die MES-Software Legato von Gefasoft. Nach der Einführung des MES im Jahr 2015 als Monitoring-System für fahrerlose Transportsysteme – das MES koordiniert die Instandhalter vor Ort, dient als zentraler Wartungsleitstand und stellt alle relevanten Informationen auf Großanzeigen in verschiedenen Hallenbereichen dar - will man bei Seat mit dem Projekt ‚Scada2020’ die heterogene Systemlandschaft deutlich reduzieren und in diesem Rahmen auch die weiteren Möglichkeiten des MES Legato entsprechend nutzen. Scada2020 sieht eine Standardisierung der Produktionssysteme vor. Es wurde vereinbart, alle Leitsysteme, die im Rahmen neuer Fahrzeugprojekte integriert werden, bis zum Jahr 2020 ausschließlich mit der MES-Software Legato zu realisieren.

Im Juli 2016 startete bereits die erste Phase dieses Projektes, in der aktuell die ersten 135 Steuerungen des Karosseriebaus angebunden wurden. Bis Ende 2020 sollen mindestens noch weitere 320 Ankopplungen vorgenommen werden, so dass im Endausbau etwa 600 speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) aus zwei Produktionswerken die Daten an das zentrale Leitsystem liefern werden. Ausgeführt wird das Projekt vom spanischen Competence Partner Promaut. Die Competence Partner von Gefasoft sind zertifizierte Experten für das MES Legato, verfügen über das nötige branchenspezifische Know-How und sind kundennah präsent.

Legato ist ein flexibles und skalierbares MES. Das Einsatzspektrum reicht vom einfachen Störmeldesystem über klassische MDE/BDE-Lösungen bis hin zum kompletten Produktionsmanagement und Production Monitoring. Anfang des Jahres hat Gefasoft mit Legato Sapient die zweite Generation der MES-Software vorgestellt. Sie wurde für die zeitgemäßen Anforderungen in einem schnelllebigen Produktionsumfeld grundlegend neu konzipiert. Besonderes Augenmerk wurde dabei auch auf eine Nutzung des MES als cloud-basierte Anwendung (SaaS) gelegt.