Cyber Security

Die Gefahren von Cyberangriffen werden noch immer unterschätzt. - Bild: Pixabay

32 Prozent der Unternehmen sehen sich laut der Studie durch Cyberrisiken direkt bedroht. Dies geht aus dem neuen Praxisreport des Vereins "Deutschland sicher im Netz" (DsiN) hervor. Anspruch und Wirklichkeit klafften in Sachen IT-Sicherheit deutlich auseinander, hieß es.

Konkrete Handlungspläne fehlen noch

Dabei erkennen inzwischen 85 Prozent der Befragten Entscheider in kleinen und mittleren Unternehmen die Relevanz von IT-Sicherheit für ihre Betriebsabläufe. 64 Prozent der befragten Geschäftsführer haben es bereits zum Chefthema erklärt, sagte Daniel Holz, stellvertretender DsiN-Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der SAP Deutschland.

Es fehlten allerdings konkrete Handlungspläne, organisatorische Vorkehrungen und entsprechendes Mitarbeitertraining. Und ein Fünftel sorge nicht einmal für regelmäßige Backups. Fazit: Das Interesse sei groß, aber es passiere noch zu wenig. "Wir möchten die Entscheider auch vom geschäftlichen Nutzen einer gelebten IT-Sicherheit überzeugen", sagte Holz. Es gehe letztlich auch um die Zukunftsfähigkeit jedes einzelnen Unternehmens.

Der Verein setzt sich für die Schaffung einer neuen IT-Sicherheitskultur ein und will die Akzeptanz für entsprechende Themen durch Aufklärung vorantreiben. Das Bundesinnenministerium ist Schirmherr des DsiN, das sich als Ansprechpartner für Verbraucher rund Unternehmen in Sachen IT-Sicherheit versteht.

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