HP-Vorstand Meg Whitman revidiert die Entscheidung ihres Vorgängers bezüglich des Verkaufs der

HP-Vorstand Meg Whitman revidiert die Entscheidung ihres Vorgängers bezüglich des Verkaufs der PC-Sparte. Bild: Imago

Laut Pressemitteilung wird das PC-Geschäft weiter unter dem Dach von HP geführt wird. Diese Entscheidung wurde nach Abschluss der Überprüfung strategischer Alternativen zur künftigen Aufstellung der Personal Systems Group (PSG) getroffen. “HP hat die strategischen, finanziellen und operationalen Auswirkungen einer möglichen Auslagerung der PSG sorgfältig überprüft. Dabei sind wir zur der Überzeugung gekommen, dass eine Weiterführung der PSG bei HP die richtige Entscheidung für unsere Kunden, Geschäftspartner, Aktionäre und Mitarbeiter ist. Wir stehen zu unserem PC-Geschäft, gemeinsam sind wir stärker,” lässt sich Meg Whitman, HP Präsident und Chief Executive Officer, zitieren. Whitman, langjährige Chefin von Ebay, war am 22. September zur neuen Chefin von HP ernannt worden. Ihr Vorgänger Apotheker wurde nach nur elf Monaten im Amt entlassen. Er hatte HP komplett umkrempeln wollen. Zuvor scheiterte Apotheker bei der SAP.

An der strategischen Überprüfung hatten zuvor Experten verschiedener Geschäftsbereiche und Funktionen teilgenommen. Die detaillierte Datenanalyse ergab eine tiefe operationale Verzahnung übergreifender Funktionen wie der HP Supply-Chain, IT und des Einkaufs. Auch die Beiträge der PSG zu HP’s Lösungsportfolio und zum Markenwert wurden eingehend analysiert. Insgesamt zeigte sich, dass die Kosten für eine separate Aufstellung des Geschäftsbereichs deutlich höher wären als eventuelle Vorteile. Die Personal Systems Group stehe für eine außerordentliche Erfolgsgeschichte, heißt es. Sie habe eine in der PC-Industrie herausragende Position hinsichtlich Innovation, Technologieführerschaft und Profitabilität etabliert; die Einheit sei der Weltmarktführer im PC-Geschäft mit einem Umsatz von 40,7 Mrd. US-Dollar im Geschäftsjahr 2010; der Gewinn vor Steuern und anderen Abzügen betrug laut weiterer Quellen zwei Milliarden Dollar. Mit der Kehrtwende ist jetzt auch klar, dass die Eigentümer von HP’s Personal Computern keine Support-Probleme befürchten müssen.