Ansys 17.0 Simulations-Software Simulationslösungen Ansys Simulation

Mit Hilfe einer einzigen Simulationsplattform können die Ingenieure in Ansys 17.0 nicht nur physikalische Modelle simulieren, sondern auch Modelle für Embedded-Systeme und Embedded-Software untersuchen. Bild: Ansys

Ansys, Anbieter von CAE- und Multiphysik-Software mit den Schwerpunkten Strömungs- (CFD), Strukturmechanik- (FEM) und Elektromagnetiksimulation (EDA), stellt die neue Version Ansys 17.0 vor. „Von den bedeutenden Verbesserungen bei der Produktentwicklung mit der neuen Softwareversion Ansys 17.0 profitieren technische Anwender aller Fachrichtungen – von Strukturen über Fluide und elektromagnetische Felder bis hin zu Systemen“, sagt Dr. Georg Scheuerer, Geschäftsführer von Ansys Germany. „Die neue Generation der technischen Simulationslösungen setzt Maßstäbe für die nächsten Quantensprünge in der Produktentwicklung, indem sie Weiterentwicklungen für zahlreiche industrielle Anwendungen bietet – von smarten Geräten über selbstfahrende Fahrzeuge bis hin zu energieeffizienteren Maschinen.“ Die jetzt verfügbare Version liefere Verbesserungen bei der Produktivität der Produktentwicklung ebenso wie bei den gewonnenen Erkenntnissen und bei der Performance.

Durch die engere Integration von Halbleiter- und Elektronik-Simulationslösungen bietet Ansys 17.0 einen umfassenden ‚Chip-Package-System‘ Design-Workflow: Neue Features für automatisierte thermische Analysen und integrierte Strukturanalyse bilden eine Chip- und System-bezogene Simulationslösung, mit der die Anwender kleinere Schaltungen mit höherer Leistungsdichte schneller zur Marktreife bringen können, heißt es. Ansys 17.0 erreiche zudem durch eine neue, innovative Gestaltung des gesamten Workflows und der Benutzeroberfläche um bis zu 85 % schneller vorliegende Resultate ohne jeden Kompromiss bei der Genauigkeit.

Der Aufwand zur Erstellung eines Simulationsmodells wurde bei Ansys 17.0 um eine Größenordnung verringert. So können Anwender mittels Directmodelling ihre Geometrien schneller als mit herkömmlichen CAD-Werkzeugen für die Analyse vorbereiten. Auch die Speicher- und Ladezeiten für komplexe Modelle sowie die Performance für gebräuchliche Geometrie-Bearbeitungsfunktionen wurden um bis zu Faktor 100 verbessert, so Ansys. Das Verfahren für Vorbereitung und Meshing von Modellen mit mehreren hundert Teilen wurde laut Anbieter von Tagen auf Stunden verkürzt worden.

Mit zunehmender Komplexität der Produkte stellt die Möglichkeit zur Simulation kompletter Systeme für die Hersteller einen wichtigen Vorteil dar: Mit Hilfe einer einzigen Simulationsplattform können die Ingenieure in Ansys 17.0 nicht nur physikalische Modelle simulieren, sondern auch Modelle für Embedded-Systeme und Embedded-Software untersuchen. Dies ermögliche das virtuelle Simulieren, Testen und Prototyping von Systemen und reduziere den Zeit- und Kostenaufwand für die Produktentwicklung. In der neuen Version führt Ansys zudem die native Unterstützung der Industriestandard-Modellierungssprache Modelica ein, was neben einer reichhaltigen Modellbibliothek für die Leistungselektronik auch den Zugriff auf viele hundert zusätzliche Bauteilmodelle für Mechanik und Fluidtechnik ermöglichen soll.