acceed_20160606_rio-2015pg Schnell programmierbares IO-Modul

Das integrierte AJAX-Webinterface des I/O-Moduls RIO-2015PG erlaubt die schnelle und einfache Programmierung und Steuerung über einen Webbrowser. Bild: Acceed

Frei programmierbare I/O-Module gehören zu den Kernelementen in vielen Applikationen der Automation und Gebäudetechnik, bei der Messdatenverarbeitung, in Prüflabors und in zahlreichen anderen industriellen Prozessen. Speziell für diese Aufgaben wurde das neue I/O-Modul RIO-2015PG von Artila entwickelt, das bereits beim deutschen Distributor Acceed verfügbar ist. Das I/O-Modul RIO-2015PG verfügt über vier opto-isolierte Digitaleingänge, vier Analogeingänge, zwei Relaisausgänge (Schaltleistung 30 VDC bei 1 A oder 125 VAC bei 0,5 A) sowie zwei isolierte Analogausgänge. Ein Maxim-1-Wire-Interface dient zum Anschluss eines Temperatur-Sensors.

Die bis 1500 Vrms isolierten analogen Eingänge und Ausgänge arbeiten mit einer Auflösung von 16 Bit mit einer Genauigkeit von +/-0,1% FSR. Als Datenschnittstellen stehen zwei serielle Ports RS-232 und RS-485 (isoliert bis 2500 Vrms) zur Verfügung sowie eine als RJ45-Anschluss ausgeführte Ethernet-Schnittstelle für 10 und 100 Mbps. Als CPU ist ein Atmel SAM4E16E Cortex M4 SoC mit 120 MHz eingesetzt, der Arbeitsspeicher mit 128 KB SRAM und 1 MByte Flash auf dem Chip kann mit einem SPI-Erweiterungsboard auf 2 MByte ausgebaut werden. Ein MicroSD-Karten-Interface erweitert die Speichermöglichkeiten.

Das integrierte AJAX-Webinterface erlaubt die schnelle und einfache Programmierung und Steuerung über einen Webbrowser. Für die weiterführende Integration stehen Windows und Linux C/C++ APIs bereit. In Verbindung mit dem lüfterlosen industriellen Micro-PC Matrix-505 vom selben Hersteller lässt sich das RIO-Modul sofort als kompakte Stand-alone-Applikation einsetzen. Der Matrix-505 verfügt über zwei 10/100-Ethernet-Schnittstellen, zwei USB-2.0-Host-Anschlüsse und einen microSD-Slot für Speicherkarten bis zu 32 GByte. Das Modul RIO-2010 ist für die Montage in Schaltschränken (auf Hutschienen) geeignet und kann mit einer Gleichspannung von 9 bis 48 V betrieben werden. Die seriellen Schnittstellen sind als Schraubterminals ausgeführt. LEDs signalisieren den Status der digitalen Eingänge und Relais. Die zulässige Umgebungstemperatur im Betrieb beträgt 0 bis 70 °C.