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Im Geräte-Cockpit ist neben dem Kältekreislauf auch die Darstellung des Elektroplans enthalten. Im Falle einer Systemmeldung wird dort direkt angezeigt, welche Komponente die Meldung erzeugt. Bild: Rittal

Mit dem Update auf Version 3 hat Rittal seine Software RiDiag zur Diagnose und Parametrierung von Kühlgeräten komplett überarbeitet und deutlich weiterentwickelt. Anwender, wie beispielsweise Planer, Instandhalter oder Energiemanager, profitieren von den zahlreichen neuen Funktionen sowohl beim Bedienen der Kühlgeräte als auch bei der Langzeiterfassung der Daten, heißt es. Zusätzlich biete die neue Version viele Verbesserungen, die den Service einfacher und effizienter gestalteten. Die Software läuft unter Windows und kann entweder über USB oder zukünftig über Netzwerk mit den Kühlgeräten kommunizieren. RiDiag eignet sich für alle neuen Blue-e+-Kühlgeräte sowie Kühlgeräte mit Comfort-Controller. Demnächst lassen sich auch die TopTherm Chiller mit RiDiag parametrieren.

Im neu gestalteten Startbildschirm hat der Anwender die wichtigsten Funktionen seines Kühlgeräts im Überblick. Gerätename, Seriennummer, aktuelle Temperatur, Betriebsstunden, Systemmeldungen und zusätzliche Parameter stellt die Software übersichtlich dar. Generell sind alle Funktionen, Darstellungen und Bedienmöglichkeiten, die das Bedienpanel am Kühlgerät zur Verfügung stellt, auch in der Software vorhanden. Eventuell vorhandene Updates der Firmware können ebenfalls direkt über RiDiag geladen und auf dem Controller des Kühlgeräts installiert werden. Voraussetzung ist ein funktionierender Internetzugang.

Die neue Version unterstützt den Anwender optimal bei der Wartung und im Servicefall: RiDiag zeigt sämtliche Status- und Fehlermeldungen des Kühlgeräts an und bietet dem Nutzer gleichzeitig umfangreiche Hilfe. Bewegt der Nutzer die Maus über eine Fehlermeldung, blendet die Software sofort einen Hilfetext ein, der erklärt, wie der Fehler zu beheben ist. Auch eine Service-Anfrage beim Rittal-Service kann direkt gestellt werden. Über ein Web-Formular schickt die Software die Diagnosedaten direkt an den Rittal-Service. Wenn der Nutzer den Standort des Kühlgeräts in der Konfiguration angegeben hat, funktioniert dies weltweit – die Software leitet die Anfrage an die passende Rittal-Service-Niederlassung weiter. Je nach aufgetretenem Fehler kann der Servicetechniker sofort die notwendigen Ersatzteile mitbringen. Eine deutlich schnellere Behebung einer Störung ist so möglich, versptocht Rittal.

Neu in der Version 3 ist das Effizienz-Cockpit. Hier kann der Anwender alle Daten visualisieren und auswerten. Neben den Temperaturen lassen sich auch Eingangs-Spannungen und Ströme an den Motoren darstellen. Besonders wichtig für einen energieeffizienten Betrieb ist die Darstellung des EER (Energy Efficiency Ratio). Hier erkennt der Anwender, mit welcher Energieeffizienz das Kühlgerät bei welchen Umgebungsbedingungen und bei welchen Einstellungen arbeitet. Im Geräte-Cockpit werden die Messwerte sämtlicher Sensoren im Kühlgerät dargestellt. Neben dem detaillierten kältetechnischen Regelschema ist auch eine Darstellung des Elektroplans enthalten. Im Falle eines Fehlers zeigt die Software auch direkt an, welche Komponente defekt ist. Dies spart Zeit beim Service und erhöht die Verfügbarkeit.