Planungsautomatisierung SCT Supply-Chain-Optimierung Simulationsbasierte Planungsautomatisierung

APS-Tools für eine simulationsbasierte Planungsautomatisierung können heute vollumfänglich zur Verfügung gestellt werden.

Supply Chain Management ist eine komplexe Aufgabe. Wie komplex die Disposition ist, kann man schon alleine an der Anzahl der erforderlichen Stammdaten erkennen: Je nach Zuschnitt des Artikels sind bis zu 130 logistische Parameter zu optimieren. Stellt man sich diese als mathematische Gleichung vor, ist schnell zu verstehen, dass man diese nicht im Kopf rechnen kann.

Eine optimale Disposition braucht also auch entsprechend differenzierende Werkzeuge. Heute verfügbare Tools sind so ausgereift, dass sie bei Unternehmen, die bisher ohne sie gearbeitet haben, ohne weiteres Liquidität im sechsstelligen Bereich aus den Lagern freisetzen können. Doch um hierhin zu kommen, mussten zuerst die wissenschaftlich erarbeiteten Erkenntnisse der Supply-Chain-Optimierung in praxistaugliche Software gegossen werden. Ein wichtiger Knackpunkt war hierbei auch die Tatsache, dass die Hardware erst einmal so leistungsfähig werden musste, dass sie die hoch komplexen Algorithmen in vernünftiger Zeit durchrechnen kann. Aber auch bei der Software gab es wichtige, evolutionäre Schritte.

Erst in den letzten fünf bis zehn Jahren ist es zunehmend möglich geworden, die Simulationen direkt im laufenden System auf den Unternehmensservern umzusetzen. Dies wiederum eröffnet die Möglichkeit, die Disposition nicht nur für Einzelentscheidungen zu optimieren, sondern zunehmend auch an übergeordneten Zielen zu orientieren, um so die Gesamtkosten zu optimieren. Spätestens hier erkennt man den Bedarf nach komplexer Software und passender Rechenleistung.

Heute steht eine Rechenperformance zur Verfügung, die es ermöglicht, in „Echtzeit“ bereits sehr komplexe Berechnungen durchzuführen. Das eröffnet enorme Verbesserungspotenziale für die tägliche Disposition. Moderne ERP-Add-Ons sind in der Lage, in Echtzeit alternative Dispositions-Vorschläge für die gesamte Wertschöpfungskette zu ermitteln. Die Dispositionsempfehlungen basieren dabei auf stets aktuellen Planungsparametern, was einen enormen Fortschritt bedeutet, da man so zu deutlich besseren Ergebnissen kommt.

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