Hewlett Packard Enterprise, HPE, Edgeline EL1000, Edgeline EL4000 ,Internet der Dinge , IoT

Die neuen IoT-Systeme Edgeline EL1000 (Bild) und Edgeline EL4000 umfassen Rechner, Speicher, Datenerfassung sowie System- und Geräte-Management. Sie sind für die Verwendung in unwirtlichen Umgebungen ausgelegt und kommen leicht mit Stößen, Vibrationen und extremen Temperaturen zurecht. Bild: HPE

Hewlett Packard Enterprise (HPE) stellt Edgeline EL1000 und Edgeline EL4000 vor, die ersten konvergenten Systeme für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Diese Systeme erfassen, kontrollieren, verarbeiten und speichern laut HPE Daten in den ‚Dingen’ - sie bieten außerdem Hochleistungs-Datenanalyse und ermöglichen dadurch Echtzeit-Entscheidungen.

Immer mehr IoT-Geräte oder ‚Dinge’ generieren jeden Tag gemeinsam mehrere Petabyte an Daten. Unternehmen haben die Möglichkeit, diese Daten schnell zu erheben, zu verarbeiten, zu analysieren und daraus Echtzeit-Entscheidungen abzuleiten. Branchen wie Öl, Fertigung oder Telekommunikation haben dabei sehr spezifische IoT-Herausforderungen: Sie müssen an teils entlegenen Orten auf der Grundlage von Daten Entscheidungen treffen - etwa in Offshore-Windkraftanlagen oder in einem Auto.

Bisher wurden die vor Ort erhobenen Daten typischerweise in Rechenzentren oder die Cloud übertragen - das kann aber ein langwieriger, risikoreicher und ineffizienter Prozess sein. HPE hat heute neue IoT-Lösungen eingeführt, die es Unternehmen erlauben, ihre Daten direkt vor Ort für Echtzeitanalysen und Machine Learning zu nutzen, heißt es.

Die neuen Systeme Edgeline EL1000 und Edgeline EL4000 umfassen Rechner, Speicher, Datenerfassung sowie System- und Geräte-Management. Sie sind für die Verwendung in unwirtlichen Umgebungen ausgelegt und kommen leicht mit Stößen, Vibrationen und extremen Temperaturen zurecht. Beide Systeme wurden für Hochleistungs-Datenanalysen, grafisch komplexe Datendarstellung und Echtzeit-Reaktionen optimiert. HPE kündigt außerdem die Verfügbarkeit der Analytics-Plattform HPE Vertica auf Edgeline EL4000 an, die zum Beispiel historische und vorausschauende Analysen und maschinelles Lernen ermöglicht.

Um sichere Datenübertragung zum Rechenzentrum sicherzustellen, unterstützen EL1000 und EL4000 den VPN-Client Virtual Intranet AccessTM (VIATM) von Aruba. VIATM stellt ein automatisiertes, berührungsloses und vor allem sicheres VPN zur Verfügung und kann sowohl in kommerziellen als auch staatlichen Hochsicherheits-IoT-Anwendungen eingesetzt werden. Zudem kann die neue Version von Aruba ClearPass automatisch neue IoT-Geräte identifizieren, Sicherheitsrichtlinien anwenden und diese Richtlinien mit anderen Sicherheitssystemen, etwa Mobile Device Management, abgleichen, so der Anbieter.

Um die IoT-Technologien von HPE mit dem Branchen-Wissen und der Predix-Plattform von GE Digital zu verbinden, kündigen HPE und GE eine strategische Partnerschaft an. Predix ist die Cloud-basierte Platform-as-a-Service von GE für das Industrial Internet. Als Teil der Vereinbarung wird HPE bevorzugter Partner für Speicher- und Server-Infrastruktur für die Predix-Cloud-Technologie. Um das Service-Angebot und die Markteinführungszeit weiter zu verbessern, unterstützt HPE zudem GE Digital bei Design, Implementierung und Rollout der Predix-Plattform. Im Rahmen dieser Vereinbarung zertifiziert HPE 100 Entwickler weltweit für Predix.

HPE weist außerdem auf den HPE IoT Transformation Workshop (TW) und die Eröffnung von vier IoT Innovation Labs hin. Im IoT TW erarbeiten HPE-Berater zusammen mit dem Kunden eine IoT-Vision, -Strategie und Roadmap und leitet daraus Anforderungen an die Technologie ab. Die vier IoT Innovation Labs befinden sich in den HPE-Standorten in Houston (USA), Genf (Schweiz), Bangalore (Indien) und Singapur. HPE und Intel demonstrieren in den Labs IoT-Anwendungsfälle und sie helfen Kunden dabei, IoT-Anwendungen zu entwerfen und zu testen.