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Mit dem neuen Smart Client Konzept bietet BvL dem Kunden die Möglichkeit der Fernbedienung und -steuerung der Reinigungsanlage über ein Tablet oder Smartphone. Dieses schafft einen einfachen, flexiblen und ortsunabhängiger Zugriff für den Bediener der Anlage. Bild: BvL

Mit dem Begriff ‚Smart Cleaning’ beschreibt BvL seine neuen Entwicklungen: sieben innovative Apps für eine effiziente Überwachung und automatisierte Steuerung der Reinigungsanlage. BvL bereitet so den Weg für ‚Industrie 4.0’ vor: die digitale Vernetzung der Reinigungsanlage, um die gesamte Produktion zu optimieren.

Das ‘Reinigermanagement’ zum Beispiel hält die Reinigerkonzentration dauerhaft konstant auf dem gewünschten Niveau. Der Anlagenbediener wird deutlich entlastet, denn das aufwändige manuelle Nachdosieren entfällt komplett. Einen Ausblick gibt BvL auf den ‘Badwechsel-Timer’, bei der das Team aus Forschung und Entwicklung bereits heute sehr gute Ergebnisse erzielt. Mithilfe dieser selbstlernenden App wird der optimale Zeitpunkt für den Badwechsel von der Anlage vorhergesagt.

Andere Apps, wie die ‘Trocknungssteuerung’ oder das ‘Abluftmanagement’ regeln die Temperatur in der Trocknungszone oder dem Vakuumtrockner, um die Trocknung bedarfsgerecht zu optimieren. Die App reduziert Zeit und Energieeinsatz auf das nötige Minimum, heißt es. Weitere Apps unterstützen den Bediener dadurch, dass sie rechtzeitig eine erforderliche Wartung oder die Lebensdauer von Verbrauchsmaterial anzeigen. Der Produktionsablauf kann somit optimal geplant und eine Anlagenstörung vermieden werden. Das Risiko eines Produktionsstillstandes und damit verbundene Kosten werden deutlich reduziert.

Die Reinigungsanlagen werden vor Ausfällen geschützt und die durch Stillstand entstehenden Kosten werden deutlich reduziert, verspricht BVL. Diverse hochsensible Sensoren, unter anderem auch die von BvL entwickelte Libelle, ermöglichen die Überwachung zentraler Faktoren der Reinigungsanlage. Sie geben Warnsignale heraus, falls sich am optimalen Zustand der Anlage etwas ändert. Die Apps schaffen Transparenz, indem sie dem Bediener den Zustand der Anlage sehr übersichtlich und einfach erfassen lassen.

Eigens entwickelte Software befähigt die Anlage zur Selbststeuerung einzelner Funktionen, sodass für jeden Reinigungsvorgang optimale Einstellungen genutzt werden, so BvL. Damit werde der Betrieb kontinuierlich und individuell optimiert. Vorausschauende Diagnosen und Wartungen werden möglich. Diese Grundlagen aus Überwachung, Steuerung und Optimierung der Anlage sind laut Unternehmen Voraussetzung für die Kopplung der Reinigungsanlage mit anderen Systemen und ebnen den Weg für ‘Industrie 4.0’.