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Mit APplus 6.3 wird alles smarter: Digitalisierung bedeutet durchgängige und integrierte Prozesse – über Abteilungs-, Unternehmens- und Wertschöpfungsketten hinweg. Dabei werden diese Prozesse je nach Marktanforderungen immer wieder dynamisch geändert. Bild: Asseco Solutions

Der Umbruch in der ERP-Branche ist gewaltig. Megatrends wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und die smarte Fabrik erfordern ein weit höheres Maß an Offenheit, Flexibilität und Agilität von ERP-Lösungen als bisher. Diese höhere Anpassungsfähigkeit und -geschwindigkeit liefert die Asseco Solutions mit ihrer neuen Version APplus 6.3. Diese mache sowohl die Fabrik als auch Prozesse und Anwender smarter. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt unter anderem ein Business Integration Framework für die Anbindung von Drittsystemen ohne Programmieraufwand. Außerdem bietet die neue Version dynamische Attribute für Business-Objekte wie Artikelstamm oder Auftrag sowie ein innovatives Behältermanagement. Letzteres optimiert die Rückverfolgbarkeit von Fertigungs- und Chargen-Informationen auf Behälterebene.

Digitalisierung bedeutet durchgängige und integrierte Prozesse – über Abteilungs-, Unternehmens- und Wertschöpfungsketten hinweg. Dabei werden diese Prozesse je nach Marktanforderungen immer wieder dynamisch geändert. Hinzu kommen immer mehr Daten und Rückmeldungen von den am Produktionsprozess beteiligten Maschinen, die von den bearbeiteten Waren mitgeführt werden, um nächste Fertigungsschritte auszulösen und korrekt auszuführen. Auch ändern sich Produktmerkmale heute schneller als früher. Deshalb benötigen die Fachanwender mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Sie müssen in der Lage sein, Felder zum Beispiel im Artikelstamm oder Auftragswesen selbstständig hinzuzufügen, ohne auf die Programmierkenntnisse ihrer IT-Kollegen angewiesen zu sein. Solche Änderungen müssen sich zudem problemlos vererben lassen – sowohl an andere Business-Objekte als auch an neue ERP-Versionen. Schließlich müssen sie mit Geschäftslogik wie einer einfachen Preiskalkulation versehen werden können, ohne in den ERP-Quellcode eingreifen zu müssen.

„Die Digitalisierung erfordert in der Industrie nicht nur smarte Fabriken, sondern auch smarte Prozesse und Anwender. Das ist das Hauptziel der Neuerungen, die wir in der neuen Version APplus 6.3, aber auch den darauffolgenden Releases einführen“, sagt Christian Leopoldseder, Vice President Operations bei Asseco Solutions. „Wir nennen das ERP 4.0. Weniger Komplexität, weniger Administrationsaufwand und eine höhere Geschwindigkeit - diese Ziele, die mit der IT der Zukunft in Verbindung gebracht werden, müssen auch für ERP-Lösungen gelten, und zwar schon heute. Nur so können die Unternehmen die Digitalisierung gestalten, anstatt ihr hinterherzulaufen.“

IT & Business 2016: Halle 1, Stand C31