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Grundidee von cPlace: Verschiedene Funktionsbausteine lassen sich per Mausklick so zusammenstellen, dass für jeden Anwender eine PM-Arbeitsumgebung entsteht, die seinen Aufgaben und seinem fachlichen Hintergrund optimal entspricht. Bild: collaboration Factory

Der Softwareanbieter collaboration Factory hat die neue Projektmanagement(PM)-Plattform cPlace auf den Markt gebracht. cPlace ist eine moderne PM-Lösung, die speziell auf die Anforderungen der Automobilentwicklung ausgerichtet ist. cPlace basiert auf der in der Automobilindustrie etablierten Methodik des ‚Kooperativen Projektmanagements’ (KPM) – und kombiniert sie mit einer modernen schlanken und dynamischen Plattformtechnologie. Grundidee der Plattform: Verschiedene Funktionsbausteine (Apps) lassen sich per Mausklick so zusammenstellen, dass für jeden Anwender eine PM-Arbeitsumgebung entsteht, die seinen Aufgaben und seinem fachlichen Hintergrund optimal entspricht. Damit tritt cPlace als Alternative zu den gängigen, meist funktional überfrachteten und technisch veralteten Enterprise-Lösungen an, so der Anbieter.

Derzeit gibt es über 20 verschiedene cPlace-Apps für das unternehmensinterne und -übergreifende Projektmanagement. Weitere Funktionsbausteine folgen in Kürze – in Abstimmung mit den konkreten Anforderungen der Kunden. cPlace- Apps werden von collaboration Factory und ihren Partnern in einem Shared-Source-Modell entwickelt und bereitgestellt. Für die Zukunft ist darüber hinaus ein App Store geplant, in dem Anwender selbst erstellte Apps ablegen und anderen zur Verfügung stellen können.

Führender Kopf hinter cPlace ist Dr. Rupert Stuffer. Der Projektmanagement-Vordenker hat vor 25 Jahren die wegweisende Methodik des KPM entwickelt – und zum Standard in der deutschen Automobilindustrie geführt, heißt es. KPM folgt der Idee, die Verantwortung für die Steuerung von Projekten nicht vollständig Computeralgorithmen zu überlassen, wie das zum Beispiel bei der Netzplantechnik der Fall ist. Herkömmliche PM-Systeme berechnen Projektpläne bei Änderungen automatisch neu, die Methodik ist algorithmengetrieben.

cPlace hingegen teilt Projekte in kleine Teilumfänge – die Planungshoheit liegt dann bei verschiedenen jeweils zuständigen Teilprojektverantwortlichen, die Methodik ist kollaborationsgetrieben. Treten Probleme auf, stößt das System eine Abstimmung der betroffenen Teilprojektleiter an, die den Fall persönlich und im Dialog lösen können. Auf diese Weise verhindert das KPM, dass sich die Projektwirklichkeit mit fortschreitender Projektdauer immer weiter vom theoretischen Stand der Dinge im System entfernt, berichtet .das Unternehmen.

„Immer mehr Funktionen für alle und in einem System – diese Denke hat das Kollaborative Projektmanagement in den vergangenen Jahren gewissermaßen ad absurdum geführt“, sagt Dr. Rupert Stuffer, Vorstand der collaboration Factory. „Einfachheit und Transparenz waren und sind die Wurzeln des Kollaborativen Projektmanagements – und mit cPlace kehren wir zu diesen Ursprüngen zurück.“