2-2_Mitsubishi_Electric_HMI2016_Schlauchbeutel_300dpi_13x18_RGB

In einer Schlauchbeutel-Verpackungsmaschine kommen speziell für Verpackungsmaschinen vordefinierte Funktionsblöcke zum Einsatz, über die sich die Kontrollsysteme inklusive der Bedienpanels schnell und komfortabel in Betrieb nehmen lassen. Bild: Mitsubishi Electric Europe B.V.

Mit der Automatisierungsplattform iQ Platform von Mitsubishi Electric lassen sich über vordefinierte Funktionsblöcke beispielsweise Kontrollsysteme inklusive Bedienpanels von Schlauchbeutel-Verpackungsmaschinen schnell und komfortabel in Betrieb nehmen. Die in der Praxis getesteten Programmbausteine sind nach internationalen Standards wie PLCopen Motion und PackML zertifiziert. In Kombination mit den integrierten Entwicklungswerkzeugen der iQ Platform sorgen sie für verkürzte Markteinführungszeiten von Verpackungslösungen, heißt es.

Die bereits Applikation zeigt, wie sich unterschiedliche Verpackungsprozesse mithilfe der Mitsubishi Electric iQ Platform problemlos realisieren lassen. Über ein breites Angebot von integrierten SPS-, Motion-, HMI- und Servo-Systemen können maßgeschneiderte Maschinenlösungen einfach umgesetzt werden.

Die gesteste Schlauchbeutelmaschine etwa umfasst neben der iQ Platform eine SPS, einen Motion-Controller, Servomotoren und ein GOT2000 HMI von Mitsubishi Electric. Die iQ Platform ist mit der integrierten Entwicklungssoftware iQ Works ausgestattet, die eine sehr einfache und schnelle Parametrierung der verschiedenen Komponenten erlaubt. Hinzu kommen die vorgefertigten Programmbausteine, mit deren Hilfe sich die Entwicklungszeiten von Verpackungsanlagen zusätzlich erheblich reduzieren lassen, so der Hersteller. Sie eignen sich für kleine Maschinen bis hin zu kompletten Fertigungslinien und sind in einer Standard-Bibliothek hinterlegt. Außerdem sorgten die Funktionsblöcke im laufenden Betrieb für einen reduzierten Wartungsaufwand.

„Die Mitsubishi Electric-Steuerungen verfügen über offene Schnittstellen für Verpackungsanwendungen, wie beispielsweise das Weihenstephan-Protokoll und PackML. Dadurch ist eine sehr einfache Kommunikation zwischen verschiedenen Verpackungsmaschinen und/oder -linien möglich“, sagt Heiko Weichert, Application Engineering bei Mitsubishi Electric Europe B.V. Außerdem unterstützten sie Plug-and-Play-Verbindungen mit übergeordneten MES- und ERP-Systemen. „Bei voller Datenkonsistenz lassen sich somit Produktionsplanung und Qualitätssicherung in den Steuerungsprozess integrieren und folglich Produktivität, Zuverlässigkeit und Kostenkontrolle steigern“, so Weichert weiter.

Die Verpackungsmaschine ist je nach tatsächlichen Anforderungen um zusätzliche Komponenten wie etwa Vision- oder RFID-Sensoren erweiterbar. In diesem Fall arbeitet Mitsubishi Electric eng mit Partnern zusammen, die auf ihrem jeweiligen Fachgebiet ausgewiesene Experten sind. Ziel ist es, gemeinsam die bestmögliche Lösung zu entwickeln.