Telekom Cloud

Wer Maschinen über die Cloud vernetzt, produziert profitabler – ohne hohe Investitionskosten. - Bild: Telekom

Bei der Vernetzung von Maschinen und Produktionsanlagen über das Internet der Dinge (IoT) sind viele Unternehmen noch zurückhaltend. Umfragen zeigen: Viele befürchten unkalkulierbare Kosten oder beklagen, nicht die richtigen Fachkräfte an Bord zu haben, um die komplexen Technologien nutzen zu können. Andererseits liegen auch die Vorteile einer smarten, weil vernetzten Produktion auf der Hand: effizientere Prozesse, Kosteneinsparungen – und bessere Chancen im Wettbewerb für den Standort Deutschland, so die zentralen Ergebnisse der Bitkom-Studie „Industrie 4.0 – wie Sensoren, Big Data und 3D-Druck die Produktion und die Arbeit in der Fabrik verändern“.

Erfahrungen sammeln und Chancen ausloten

Den Einstieg in die Industrie 4.0 bieten kleine Pilotprojekte: Auf diesem Wege können Unternehmen die Technologien testen, Erfahrungen sammeln und Einsatzchancen ausloten. Über die IoT-Lösung „Cloud der Dinge“ der Telekom finden auch Einsteiger ohne Fachkenntnisse schnell zum Ziel. So lassen sich Maschinen über die Online-Plattform vernetzen und überwachen. Per Gateway sammeln sie relevante Messwerte ein und übertragen diese sicher über die Mobilfunkverbindung an die Cloud der Dinge. Auf der IoT-Plattform laufen die Sensor- und Statusdaten einzelner Geräte oder auch kompletter Maschinenparks zusammen, lassen sich weiterverarbeiten und nutzen: Über ein Dashboard administrieren die Anwender das Telekom-System. Auf Knopfdruck präsentiert das Webportal übersichtliche Echtzeit-Auswertungen. Online behalten die Unternehmen Produktionsparameter im Blick – und unter Kontrolle.

So lassen sich für einzelne Indikatoren eines Fertigungsprozesses über das Dashboard Schwellenwerte definieren. Weichen die Echtzeit-Messdaten der Maschine davon ab, stößt das System regelbasierte Aktionen an: Vollautomatisch lassen sich Alarme auslösen oder auch Servicetechniker benachrichtigen. Über das Webportal kann in vielen Fällen dann bereits die Ursachensuche beginnen: Steuerungsprobleme sind aus der Ferne lösbar. Das reduziert Ausfallzeiten und verhindert Schäden. Auch dann, wenn die Maschine nicht in der eigenen Werkshalle vor Ort, sondern beim Kunden steht. Über das mobile Internet bleiben Geräte überall erreichbar.

Besonders einfach können Unternehmen ihre Fertigungsanlagen über den „Cloud Fieldbus“ vernetzen: Über diese Lösung unterstützt die Cloud-Lösung der Telekom bereits die weit verbreiteten Kommunikationsprotokolle Modbus TCP, Modbus RTU und CANBus. Dank Plug and Play vernetzen Anwender ihre Maschinen ohne zusätzliche Programmierung in wenigen Minuten mit der IoT-Plattform. Außerdem unterstützt die Telekom-Lösung bereits weitere zertifizierte Kommunikationsgeräte und erlaubt es auch, individuelle Schnittstellen zu konfigurieren (APIs).

Weitere Informationen zur „Cloud der Dinge“: www.telekom.de/cloud-der-dinge