icotek_ATEX_Kabeleinführungssysteme

Icotek hat gemäß der ATEX-Richtlinie eine breite Vielzahl an Produkten zertifizieren lassen und bietet zahlreiche Kabeleinführungssysteme für konfektionierte und nicht konfektionierte Leitungen. Bild: Icotek

Für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen müssen die verbauten Komponenten bestimmte Richtlinien erfüllen. Dadurch soll unter anderem die Ausbreitung von Rauch und Feuer verhindert werden. Seit Juli 2003 müssen alle Hersteller und Importeure der 27 Mitgliedsstaaten der EU und den vier Mitgliedsstaaten der EFTA sowie der Türkei diese Richtlinie einhalten, berichtet Icotek. Die ATEX-Richtlinie gelte für alle industriellen explosionsgefährdeten Bereiche einschließlich Bergbau.

Icotek hat hierfür eine breite Vielzahl an Produkten zertifizieren lassen und bietet zahlreiche Kabeleinführungssysteme für konfektionierte und nicht konfektionierte Leitungen, die für die Gerätegruppe II (Übertage) in der Kategorie 2 (Zone 1 Stoffgruppe G, Zone 21 Stoffgruppe D) und Kategorie 3 (Zone 2 Stoffgruppe G, Hone 22 Stoffgruppe D) eingesetzt werden können. Dies bedeutet, dass die Kabeleinführungsleisten nicht nur gegen Wasser und Staub abdichten, sondern sogar undurchlässig für Gase sind, heißt es. Die eingesetzten Werkstoffe Polyamid, Polycarbonat und Elastomer sind selbstverlöschend und somit die ideale Basis, um Kabel in gefährdeten Bereichen zu führen und gegen Zug zu entlasten, so der Hersteller.

Diese teilbaren Systeme ermöglichen laut Icotek eine einfache und schnelle Nachrüstung der Kabeleinführungen und erhalten die Garantie von konfektionierten Leitungen. Durch die Vielfalt des Produktportfolios erlaube eine hohe Packungsdichte und sowie die Bestückung der Rahmen mit unterschiedlichen Tüllen. Die Kabeleinführungsplatten für Leitungen ohne Stecker sind zweifach abgedichtet gemäß IP66. Dadurch ist eine besonders gute Abdichtung gewährleitet, so dass kein Rauch, Staub oder Wasser hindurch gelassen wird, heißt es weiter.