DÜSSELDORF (Dow Jones/rm). Am Vorabend sei es im Stammwerk Hamburg aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Schaden gekommen, teilte die Aurubis AG am Freitag mit. Die voraussichtliche Reparaturzeit betrage zwei Wochen, sagte eine Sprecherin von Aurubis mit Verweis auf einen ähnlichen Fall in der Vergangenheit.

Europas größter Kupferproduzent geht nach eigenen Angaben davon aus, dass die bestehenden Lieferverpflichtungen für Kupferprodukte erfüllt werden können. Zur Versorgung der Elektrolyse in Hamburg mit Anoden würden die Kapazitäten anderer Standorte des Konzerns genutzt. Die Auswirkungen auf den Konzentratdurchsatz sowie die Schwefelsäureproduktion seien noch nicht präzise zu beziffern.

Der Sprecherin von Aurubis zufolge hat die Hamburger Kupferhütte einen Konzentratdurchsatz von 1,1 Mio Tonnen pro Jahr. Die daraus entstehende Menge an Kupferanoden betrage rund ein Drittel. Bei der Kupferschmelze fällt auch Schwefelsäure an, die Aurubis als Nebenprodukt vermarktet. Der Schaden werde jetzt begutachtet und Anfang nächster Woche werde der Reparaturbedarf ermittelt