Die weltgrößte Förderstätte für Seltene Erden im Norden Chinas: Die begehrten Förderstoffe

Die weltgrößte Förderstätte für Seltene Erden im Norden Chinas: Die begehrten Förderstoffe werden auch in diesem Jahr sehr knapp bleiben (Bild: Imago).

PEKING (Dow Jones/ks)–Man wolle mit der Begrenzung der Förderung die Ressourcen des Landes schonen, die Umweltbelastung reduzieren und Energie sparen. China hat neben der Begrenzung der Fördermengen auch neue Explorationsvorhaben und Schürfrechte für diese Metalle bis Ende Juni 2012 auf Eis gelegt. Die Regelung betrifft auch die Elemente Wolfram und Antimon, die ebenfalls in zahlreichen Technologien Verwendung finden. Zum ersten Mal führt China den Umweltschutz als Begründung für eine solche Maßnahme an.

Von den Restriktionen bei der Schürfrechtevergabe dürften vor allem große staatseigene Minengesellschaften betroffen sein wie die Aluminum Corp of China Ltd und die China Nonferrous Metal Mining Co. Allerdings spekulieren Marktteilnehmer darauf, dass die Rechtevergabe demnächst wieder aufgenommen wird. So plane China im Osten des Landes bereits weitere Minen.

Sogenannte “Seltene Erden”, genauer Metalle der Seltenen Erden, sind wichtige Rohstoffe für viele Zukunftstechnologien wie Smartphones, Windräder und Hybridmotoren.