Positioniermodule von Bahr ELK 100 ELR 40

Die Baureihe EL zählt zu den sehr variantenreichen Positioniermodul-Programmen am Markt: Die Ausführungen ELK 100 haben einen Kugelgewindetrieb (links), die mechanischen Lineareinheiten ELR 40 kommen ohne Antrieb aus. Bild: Bahr

Seit Auslieferung der ersten Modelle vor 25 Jahren steht Bahr Modultechnik mit der EL-Serie, einem flexiblen und variantenreichen Positioniermodul-Programme, nach eigenen Angaben an der Spitze der technischen Entwicklung. „Die Achsen unserer allerersten Produktfamilie schreiben seit einem Vierteljahrhundert eine ungebrochene Erfolgsgeschichte – und derzeit deutet nichts darauf hin, dass sich das ändert“, sagt Konstruktionsleiter Dirk Bahr. „Durch den konsequent modularen Aufbau und vielfältige Ausstattungsoptionen lassen sich mit diesen Achsen sehr wirtschaftliche, passgenaue Lösungen für fast alle Positionieraufgaben konstruieren.“

Als Antriebssysteme für die Schlitten, die auf außenliegenden Rollenführungen gelagert sind, stehen Zahnriemen, Trapez- und Kugelgewindetriebe sowie Mess- und Servozahnstangen zur Wahl. Je nach Antriebsart lassen sich Wiederholgenauigkeiten bis ± 0,1 mm bei Verfahrgeschwindigkeiten bis 10 m/s realisieren. Typabhängig stehen die Achsen in abgestuften Profilbreiten von 30, 40, 60, 80,100 und 125 mm bei frei wählbaren Längen zur Verfügung – das Maximum beträgt 60 m für Zahnriemenausführungen. EL-Achsen mit einer Profilbreite von 60 mm und 80 mm werden von Bahr auch als Schwerlast-Varianten mit verstärkten Laufrollen angeboten. Weiter umfasst die Produktreihe Versionen mit zwei separat angetriebenen Schlitten, Achsen mit zusätzlichem Antrieb am Schlitten, Hubachsen mit umlaufendem Zahnriemen, Teleskopzahnriemen, Flächenportale sowie explosionsgeschützt ausgeführte Lineareinheiten mit ATEX-Zulassung für den Einsatz in Zone 1 (Gas) und Zone 22 (Staub).

Nach dem bewährten Modulprinzip von Bahr lassen sich die standardisierten Komponenten fast beliebig kombinieren und maßgerecht für kundenspezifische Anwendungen anpassen, heißt es. Motoren und Steuerungen aller gängigen Fabrikate können über Kupplungsklauen an die Positionierachsen angeschlossen werden. Auf Nachfrage führt Bahr selbst Bearbeitungen der Achsprofile durch, zum Beispiel Bohrungen zur Montage kundeneigener Anwendungen.