Je nach Energieverbrauch für den zugrunde gelegten Modellfall werden die Filter den

Je nach Energieverbrauch für den zugrunde gelegten Modellfall werden die Filter den Effizienzklassen zugeordnet. Die Abstufung ist fein: Zwischen dem schlechtesten Filter der Klasse A und dem besten der Klasse G liegt nur etwa Faktor 2 (Bild: Eurovent).

HERNE (pd). Wie bei den Energieklassen für Leuchtmittel steht auch hier die Klasse A für den geringsten und die Klasse G für den höchsten Energieverbrauch. GEA Delbag-Feinstaubfilter werden zu den ersten gehören, die diese Effizienzkennzeichnung tragen – und dabei mit einer guten Einstufung glänzen. GEAs Delbag-Filter der Klassen F7 und F9, die zum Beispiel in Bürogebäuden und Krankenhäusern Anwendung finden, werden die Effizienzklasse A erreichen. Ein Garant für niedrige Betriebskosten.

Filterkosten sind „versteckte Stromkosten“

Bei den Betriebskosten der Filter spielt die Anschaffung selbst eine untergeordnete Rolle. Der eigentliche Kostenfresser ist jedoch schwer fassbar: der Stromverbrauch zum Überwinden der Druckdifferenz. Bis etwa 90 Prozent der Filterkosten entfallen auf diese Energiekosten. Auch eine niedrige Anfangsdruckdifferenz garantiert nicht immer geringe Betriebskosten, denn setzt sich der Filter aufgrund der Verunreinigungen im wahrsten Sinne des Wortes zu, steigt der Luftwiderstand drastisch an.

Werte unter praxisrelevanten Annahmen ermittelt

Eurovent nimmt daher auf die Bedingungen in der Realität Rücksicht und prüft, ob Feinstaubfilter auch bei Verschmutzung energiesparend arbeiten. Dazu wird die Druckdifferenz der Filter bei einer definierten Staubbelastung ermittelt. Für Feinstaubfilter der Filterklassen F7 bis F9 sind beispielsweise 100 g Staub vor der Messung aufzugeben. (Bei gröberen Filtern sind höhere Staubaufgaben vorgegeben.) Anhand der gemessenen Druckdifferenz wird der Stromverbrauch eines Ventilators mit 50 % Wirkungsgrad errechnet, wenn dieser 6.000 Stunden lang einen Luftvolumenstrom von 3.400 m³/h fördern würde. Der so errechnete Jahresenergieverbrauch entscheidet über die Zuordnung der Effizienzklasse.

Einstufungskriterien an Filterklassen angepasst

Da eine höhere Filterwirkung in der Regel nur mit größeren Druckdifferenzen zu erzielen ist, ist die Klassifikation nicht einheitlich. Beispielsweise dürfen Filter der Filterklasse F8 bei gleicher Einstufung mehr Druckdifferenz aufweisen als ein F7-Filter. Ein Vergleich der Effizienzkennzeichnung hat also nur innerhalb der gesuchten Filterqualität Sinn.

Unabhängige Prüfer bestätigen Glaubwürdigkeit

Wie bei anderen Eurovent-Kennzeichnungen lässt Eurovent durch unabhängige Institute prüfen, ob die Herstellerangaben der Wahrheit entsprechen. Nur wenn dies für die komplette Serie – hier also für alle Feinstaubfilter im Produktprogramm – der Fall ist, dürfen die Produkte das Energieeffizienzlabel der Eurovent tragen.