Mit dem System LifeSense wird die tatsächliche Lebensdauer einer Hydraulik-Schlauchleitung

Mit dem System LifeSense wird die tatsächliche Lebensdauer einer Hydraulik-Schlauchleitung ausgenutzt, woraus oft eine 50 % längere Einsatzdauer resultiert. (Bild: Eaton Fluid Power GmbH)

Baden-Baden (rm). Das System alarmiert den Anwender, sobald eine Schlauchleitung das Ende ihrer Lebensdauer erreicht. Es kann dazu den Zustand jeder einzelnen Schlauchleitung in einem Hydrauliksystem überwachen und verfolgen.

Dabei basiert das System nicht auf einer arithmetischen Kalkulation, anhand derer prognostiziert wird, wann ein Schlauch zu ersetzen ist. Vielmehr wird festgestellt, wann ein Schlauch das Ende seiner Lebensdauer erreicht. Daraufhin wird der Anwender über ein Alarmsignal darüber informiert, dass die Leitung zu ersetzen ist, um Stillstandszeiten oder mögliche Schäden zu verhindern. Ein einzelnes Überwachungsgerät kann die Eingaben von mehreren Schlauchleitungen verarbeiten.

Zunächst gibt es LifeSense-Schläuche im Zweidrahtbereich in den Größen 8, 12 und 16. Das Überwachungssystem entspricht den Vorgaben der DIN EN853 für 2SN-Schläuche. Fertig konfektionierte Schlauchleitungen mit geraden JIC-Anschlüssen liegen bereits vor.

Die meisten Hydraulikwartungsprogramme vermeiden den Ausfall von
Schläuchen, indem sie im Rahmen eines Wartungsplans regelmäßig ausgewechselt werden. Viele eigentlich weiterhin verwendbare Hydraulikschlauchleitungen werden dabei lange Zeit vor dem Ende ihrer möglichen Anwendungsdauer ausgebaut.

Mit dem System LifeSense wird dagegen die tatsächliche Lebensdauer der Schlauchleitung ausgenutzt, woraus oft eine 50 % längere Einsatzdauer resultiert. Dadurch werden Wiederbeschaffungskosten eingespart, Stillstandszeiten verkürzt und zudem sichergestellt, dass ein unvorhergesehener Schlauchausfall weder die Produktivität behindert noch die Sicherheit gefährdet.