Grayloc-Verbinder halten auch extremen Betriebsbedingungen stand.

Grayloc-Verbinder halten auch extremen Betriebsbedingungen stand.

KÖLN (pd). In der petrochemischen oder der energieerzeugenden Industrie sowie in der Nahrungsmittelproduktion werden flüssige oder gasförmige Stoffe über komplexe Rohrleitungssysteme transportiert. Zuverlässige Verbindungs- und Anschlusselemente sind in solchen Anlagen unverzichtbar: Selbst bei stark korrosiven Medien und extremer mechanischer Beanspruchung dürfen aus Gründen der Prozesssicherheit und des Umweltschutzes keinesfalls Undichtigkeiten auftreten. Zugleich ist eine hohe Wirtschaftlichkeit – also schnelle und einfache Montage sowie dauerhafte Wartungsfreiheit – gefordert.

Für diese Einsatzbereiche bietet Askia (A+S Kölner Industriearmaturen GmbH) Grayloc Verbinder, die deutlich kleiner und leistungsfähiger sind als vergleichbare DIN/ANSI-Flansche oder API Ringflansche. Die innovativen Rohrkupplungen benötigen lediglich vier Schraubverbindungen; eine Ausrichtung ist nicht erforderlich. Dadurch kann die Montage bzw. Demontage bis zu achtmal schneller als bei herkömmlichen Flanschverbindungen erfolgen. Bei ungünstigen Platzverhältnissen erlauben die geringen Abmessungen leichte und kompakte Leitungssysteme.

Spezialgebiet Extrembelastung

Grayloc Verbinder halten auch extremen Betriebsbedingungen stand: Sie überstehen Vibrationen bis zu 200 Hertz bei Betriebsdrücken bis 455 bar ebenso wie hohe Temperaturen bis zu 926 °C. Selbst bei Durchflussmedien wie flüssigem Wasserstoff oder Stickstoff mit Temperaturen von bis zu -254 °C oder bei Temperaturschwankungen von 150 °C pro Stunde sind die Kupplungen wartungsfrei.

Das ermöglicht die besondere Grayloc-Kupplungskonstruktion, bei der die einzelnen Komponenten ideal ineinandergreifen: „Die Klammerbügel pressen die an die Rohrenden stoßgeschweißten Anschlussbuchsen auf die Rippe des T-förmigen Metalldichtrings. Der System-Innendruck wirkt dann auf die Dichtlippe und verstärkt so die Dichtwirkung“, erklärt Askia-Geschäftsführer Torsten Mankertz den wesentlichen Vorteil gegenüber gewöhnlichen Flanschverbindungen, bei denen der Innendruck die Dichtwirkung vermindert. „Mit Grayloc Kupplungen ist der zulässige Arbeitsdruck bei gleichem Rohrdurchmesser deshalb wesentlich höher.“

Maßgeschneiderte Ausführung für jeden Einsatzzweck

Die Verbindungsbuchsen werden in der Regel aus dem gleichen Material gefertigt wie die zu verbindenden Systemkomponenten. Zur Verfügung stehen verschiedene unlegierte und niedrig legierte oder rostfreie Stähle, rostfreier Austenitstahl sowie Titan- oder Zirkoniumlegierungen.

Standardmäßig sind Grayloc Verbinder für Rohrgrößen von 15 mm bis 600 mm lieferbar. Aber auch Ausführungen mit größeren Durchmessern für sehr hohe Drücke sind erhältlich – z. B. für die Anwendung in der Ölförderung oder im Offshore-Bereich.