Steckverbinder von Würth

Die Steckverbinder ermöglichen die sichere Positionierung der Kontakte.

Niedernhell (hi). Mit dem SKW-Stecksystem bringt Würth Elektronik ICS einen Steckverbinder für Wire-to-Board Anwendungen in SKEDD-Technologie auf den Markt, der durch flexible Einsatzmöglichkeiten, einfache Bedienbarkeit und Leistungsstärke punktet, teilt das Unternehmen mit. „Der Stecker kontaktiert die Leiterplatte mit der von uns entwickelten SKEDD Direktstecktechnik“, erklärt Dr. Klaus Wittig, Geschäftsführer der Würth Elektronik ICS. „Eine Qualifizierung der SKEDD-Technologie mit dem Stecksystem wurde beim IZM Fraunhofer erfolgreich abgeschlossen.“ Der SKW-Steckverbinder in SKEDD-Technologie nutzt die Leiterplatte wie eine Steckdose, so das Unternehmen. Somit werden Sockel überflüssig und Schnittstellen reduziert.

Die im metallisierten Bohrloch der Leiterplatte wirkende Kontaktnormalkraft der SKEDD-Gabel garantiert dank des durchdachten Designs eine elektrisch sichere Verbindung. Dabei lassen sich auch höherpolige Steckverbinder ohne weiteres von Hand stecken und wieder lösen. Das Kunststoffgehäuse des vereinfachten Systems sorgt für hohe Effizienz, indem es die Kontakt-Vorpositionierung zur Leiterplatte sowie die sichere mechanische Verrastung des Streckers mit der Leiterplatte ermöglicht. Im nicht gesteckten Zustand sind die Kontakte zudem vor mechanischer Beschädigung geschützt und elektrisch isoliert. Erhältlich ist der Stecker für Anwendungen mit Strömen von bis zu 20 A zunächst in einer 2- und 4-poligen Ausführung, in denen SKEDD-Crimpkontakte eingesetzt werden.

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