Simplex-Zwischenwellenlager SKF

Das Simplex-Zwischenwellenlagers für Schiffsantriebe lässt sich auch auf SKF Vibracon-Passstücken montieren. – Quelle: SKF

Zum einen stellte SKF eine neue Ausführung des Simplex Zwischenwellenlagers vor, das sich auch auf SKF Vibracon Passstücken montieren lässt. Dabei handelt es sich um selbstnivellierende, höhenverstellbare und wiederverwendbare Passstücke zur Maschinenfundamentierung von zahllosen rotierenden Anlagen – auch solchen mit betriebswichtiger Ausrichtung. Simplex Zwischenwellenlager zeichnen sich durch eine kurze Bauweise aus und können zur Vermeidung von Kantenbelastungen präzise justiert werden. Sie sind speziell auf die Wellen von Schiffsantrieben ausgelegt. Die Gehäusekonstruktion der neuesten Version bietet dank ihres reduzierten Gewichts und ihrer Kompaktheit den Vorteil einer einfachen Installation und Wartung.

Zudem präsentierte SKF erstmals das neue Dynamic Stabilizer Cover (DSC), welches den Schiffsrumpf an einschwenkbaren SKF Flossenstabilisatoren verschließt. Das DSC besteht aus zwei aufpumpbaren Kissen, die am Flossenkasten des Stabilisators befestigt sind. Wird der Stabilisator nicht gebraucht, werden die Kissen mittels Hochdruckluft aufgepumpt und verschließen so den Schiffsrumpf. Dies wirkt sich positiv auf das Strömungsprofil und somit auf den Kraftstoffverbrauch des Schiffs aus. Wenn die Stabilisatoren benötigt werden, wird die Luft aus den Kissen gelassen. Nun können die Flossenstabilisatoren ausschwenken. Nach dem Ausschwenken werden die Kissen zur Schließung des Rumpfs wieder aufgepumpt.

Ein weiteres aktuelles Produkt präsentierte SKF auf der SMM in Form der Turbulo Sludge Buoy. Diese „Boje“ ist eine mechanische Vorrichtung zur einfachen Abscheidung von Öl und Wasser in Tanks. Sie macht ein aufwändiges manuelles Abscheiden von Schmutzwasser und Altölen überflüssig.

Darüber hinaus konnten sich die Besucher der SMM das SKF Marine Condition Monitoring Route Kit anschauen. Dabei handelt es sich um eine Lösung zur Zustandsüberwachung mit Cloud-Anbindung. Das Kit trägt dazu bei, Ausfallzeiten zu minimieren und so die Flotten-Zuverlässigkeit zu erhöhen.

www.skf.de