Unweit ihrer Konzernzentrale in Göteborg (im Bild das
Hauptverwaltungsgebäude der Gruppe)

Unweit ihrer Konzernzentrale in Göteborg (im Bild das Hauptverwaltungsgebäude der Gruppe) investiert SKF rund 21 Millionen Euro in die Modernisierung von Produktionsanlagen von Pendelrollenlagern. - Bild: SKF

SKF steckt 190 Millionen Kronen (rund 21 Millionen Euro) in die Modernisierung der Pendelrollenlager-Produktion in Göteborg. Mit dieser Investition will die Gruppe ihre Fertigungsprozesse weiter optimieren.

Mit “Intelligent Grinding” und anderen modernen Fertigungsprozessen will SKF nach eigenen Angaben die Einrichtzeiten im Göteborger Werk verkürzen und dadurch ihre Produktionseffizienz steigern.

Die dortigen Fertigungsanlagen werden laut einer Mitteilung künftig von SKF Zustandsüberwachungstechnik und mobilen Connectivity-Lösungen kontrolliert. Dadurch könnten die Maschinenbediener in Echtzeit auf die Überwachungsdaten zugreifen und somit eine präzise Instandhaltungsplanung durchführen. Die Diagnosedaten ließen sich als Trends abbilden und für statistische Langzeitbeurteilungen heranziehen. Eine Fernüberwachung sei ebenfalls möglich.

Fertigungsleiter Luc Graux von SKF Industrial Market erklärt die Vorteile: “Mit der Kombination aus neuen Fertigungsprozessen und eigenen Zustandsüberwachungs- und Connectivity-Lösungen machen wir einen großen Schritt in die Zukunft. Unsere Fertigung wird mit dem neuen SKF Produktionssystem in Göteborg deutlich flexibler und effizienter.”

Über die Konzernaktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit sagt er: “Das Investment zeigt, wie wichtig eine verbesserte Energieeffizienz für uns ist. Seit 2006 konnten wir unseren Energieverbrauch um 300 Gigawattstunden beziehungswseise 16 Prozent reduzieren, obwohl wir in der gleichen Zeit unser Produktionsvolumen erheblich steigern konnten.”

Die entsprechenden Bau- und Installationsarbeiten in Göteborg sollen Ende 2016 abgeschlossen werden.

SKF / Stefan Weinzierl