Lumberg Steckverbinder

Der Steckverbinder wird in zwei unterschiedlichen Kontaktträgerwerkstoffen angeboten. – Quelle: Lumberg

Immer weiter steigen die Anforderungen, speziell formuliert in der Automobilindustrie, wenn es bei Direktsteckverbindern – eine sehr platzsparende und wirtschaftliche Lösung – im RAST-Standard mit Kontaktabstand 2,5 mm um die Haltekräfte und Verrastung auf dem Rand der Leiterplatte geht. Gibt es bei Lumberg per se schon verschiedene Abstufungen für die Haltekräfte, kommt der neue Typ 3517-4, wahlweise mit Kodiersteg und geschlossener Seitenwand, nun auf einen enormen Wert von ≥ 13,4 N bei den Haltekräften.

Möglich wird dies durch verstärkte Rastnocken innerhalb der bewährten Gehäusegeometrie, die auf der Leiterplatte einen höheren mechanischen Halt erzeugen und die keinen zusätzlichen Bauraum beanspruchen.

Auch dieser neue Typ kann auf vorhandenen Kabelkonfektioniermaschinen mit Einzelleitern im Durchmesser von 0,22 bis 0,38 mm2 mit Isolationswiderstand bis max. 1,6 mm kontaktiert werden.

Im Temperaturbereich von -40 bis +130°C einsetzbar und mit einer Bemessungs-spannung von 32 V AC zeigt die zusätzliche neue Variante der Direktsteckverbinder seine Anwendungsbreite für Kleinlastströme bis 4 A (Tu 60° C). Dazu passt, dass der Steckverbinder von 2 bis 9-polig angeboten wird.

Der Steckverbinder wird in zwei unterschiedlichen Kontaktträgerwerkstoffen angeboten. Neben PBT GV in Brennbarkeitsklasse V0 nach UL 94 ist auch eine glühdrahtbeständige Ausführung (GWT 750° C) in PA in Brennbarkeitsklasse V2 nach UL 94 im Angebot. Beide tragen verzinnte Kontaktfedern aus Bronze.

www.lumberg.com