Das Franke Drahtwälzlager-Prinzip bietet zudem den Vorteil der freien Materialwahl für das Gehäuse.

Das Franke Drahtwälzlager-Prinzip bietet zudem den Vorteil der freien Materialwahl für das Gehäuse. - Bild: Franke

Der Antrieb wird direkt in das Gehäuse integriert. Das ruhende Lagerteil bildet den Stator, das bewegte Lagerteil fungiert als Rotor des Motors. Es sind keine weiteren oder verschleissträchtigen Bauteile notwendig, um die Drehbewegung in Gang zu setzen, was den Wirkungsgrad des Systems und die Lebensdauer erhöht.

Das Franke Drahtwälzlager-Prinzip bietet zudem den Vorteil der freien Materialwahl für das Gehäuse. Die Verwendung von Leichtbaumaterialien wie Aluminium, Kunststoff oder Karbon ermöglicht deutliche Gewichtseinsparungen. Der Motor kann dadurch kleiner dimensioniert werden, was zu Energieeinsparungen von bis zu 30% führt.

Direktangetriebene Lager eignen sich insbesondere für Anwendungsfälle, bei denen hohe Leistungsfähigkeit und geringer Platzbedarf wichtige Kriterien sind. Die Integration des kompletten Antriebs in das Lagergehäuse führt dazu, dass verschleissträchtige Baugruppen zur herkömmlichen Übertragung von Antriebsleistung wie Zahnriemen, Wellen oder Ketten entfallen können. Dies kommt außerdem einer genaueren Positionierung zugute.

"Forschung und Entwicklung sind wesentliche Bestandteile unserer täglichen Bestrebungen, Ihnen die bestmögliche Lösung für Ihren Einsatzfall zu bieten. Entwicklungsprojekte starten wir entweder gemeinsam mit unseren Kunden zur Erarbeitung spezifischer Lösungen oder aus eigenem Antrieb zur Optimierung unseres Produktprogramms", heißt es von Franke. In den Labors in Aalen verfügt das Unternehmen über umfangreiches Equipment, um jede Art von Tests und Analysen durchzuführen.