Konecranes SMARTON Kransysteme

Sicherer denn je: Konecranes hat seinen Prozess- und Schwerlastkran Smarton jetzt mit einem Tablet und noch mehr Funktionen ausgerüstet. Das macht die Transport- und Wartungsprozesse für den Kranführer einfacher, effizienter und vor allem sicherer. Bild: Konecranes

Der Smarton macht mobil. Konecranes rüstet seinen Prozess- und Schwerlastkran Smarton mit einem Tablet und noch mehr Funktionen aus. Das macht Transport- und Wartungsprozesse einfacher, effizienter und vor allem sicherer, heißt es. Über das Tablet sind alle wichtigen Kraninformationen in Echtzeit abrufbar. Mit diesen Neuerungen und der enormen Tragkraft von bis zu 500 t ist der Smarton laut Anbieter nun noch produktiver in der Industriemontage sowie für Schwerlastanwendungen in allen Branchen einsetzbar. So verfüge der Kranbediener durch das Tablet zudem über ein weiteres ‚Auge’.

„Die markanteste Neuerung ist sicher das mobile, drahtlose Tablet, mit dem der Smarton jetzt direkt mit dem Kranbediener verbunden ist. „Es ist dank der übersichtlichen Benutzeroberfläche für den Kranführer wirklich einfach zu bedienen“, sagt Jürgen Dlugi, Geschäftsführer von Konecranes. Das neue Tablet kommuniziert drahtlos mit dem Steuersystem des Smarton. Der Kranführer hat somit alle relevanten Daten zum aktuellen Transportprozess vor Augen. Über den Tablet-Bildschirm sieht er die Aufnahmen der am Kran eingebauten Kamera. Mit diesem zusätzlichen ‚Auge’ von oben auf die Last ist der Smarton noch präziser zu steuern; Hub- und Transportvorgänge werden effizienter und vor allem sicherer, berichtet das Unternehmen.

Für eine einfachere Wartung können Servicetechniker auf dem Tablet alle Betriebsdaten des Krans in Echtzeit abrufen – drahtlos und somit räumlich unabhängig von der Wartungsplattform des Krans. So sparen sie Zeit und beseitigen mögliche Störungen schneller, heißt es. Als weitere Unterstützung dient das Ferndiagnosesystem Truconnect Remote Services. Es ermöglicht den Zugriff auf alle relevanten Nutzungsdaten des Smarton. Das beugt Ausfällen vor, vermindert wartungsbedingte Stillstandzeiten und erhöht damit die Verfügbarkeit. Zudem lassen sich Service­intervalle frühzeitig planen, verspricht Konecranes.

Der Smarton vereinfacht mit seinen drei neuen, zusätzlichen Smart Features die Kransteuerung und unterstützt mit dieser erweiterten Bandbreite an intelligenten Hilfsprogrammen den Kranführer bei allen Hebevorgängen: Dank der automatischen Haken- und Schwerpunktzentrierung erhöht sich die Sicherheit beim Aufnehmen einer Last, weil es nicht zu unkontrollierten Last-Bewegungen während des Anhebens vom Boden kommt. Gleichzeitig minimiert sich der Komponentenverschleiß und die Lebensdauer des Krans verlängert sich. Der Smarton zentriert dafür automatisch Brücke und Laufkatze direkt über der Last und verhindert so Seitenzugkräfte, die die Kranbauteile zusätzlich beanspruchen. Der neue Hakenkollisionsschutz verringert zudem das Unfallrisiko, weil er alle Kranbewegungen stoppt, sobald sich Last oder Schlinge an einem Objekt verhaken.

Die Softwarearchitektur des Smarton ist standardisiert und deshalb beliebig skalierbar. Sie könne sich Kranen mit unterschiedlicher Leistungsfähigkeit anpassen und ermögliche damit eine große Bandbreite an Einsatzbereichen. Benutzeroberfläche und Remote Services erfüllen immer genau die Anforderungen, die der jeweilige Funktionsbereich vorgibt. So ist der Smarton für viele Aufgaben geeignet, von Montage- und Wartungsarbeiten bis hin zu anspruchsvollen Anwendungen für Schwerlast-Prozesskrane im 24/7-Betrieb. Der Smarton wird in der Automobil-, Energie-, Papier- und Stahlindustrie eingesetzt.