9. LogiMAT mit Top-Themen der Intralogistik 1

STUTTGART (hi). Auf einer Ausstellungsfläche von 52 000 m² präsentieren sich gleich zu Jahresbeginn 800 internationale Aussteller. In den Hallen 1, 3, 5 und 7 zeigen sie an drei Messetagen Produkte, Lösungen und Systeme zur Rationalisierung und Kosteneinsparung innerbetrieblicher logistischer Prozesse. Für rund 100 Aussteller ist die LogiMAT als Marktplatz im nächsten Jahr eine Premiere. Auf dem Prüfstand steht innerhalb der Ausstellung und im Rahmenprogramm vor allem die Forderung nach „sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit“, heißt es. Der Veranstalter ist optimistisch, in 2011 die Marke von 22 000 Fachbesuchern zu knacken.

„Innovativ agieren – mit Qualität begeistern“ so das Motto der im Februar stattfindenden LogiMAT 2011. Es drückt aus, dass die ausstellenden Unternehmen nach dem Ende der Talsohle selbstbewusst ihre Innovationskraft mit neuen Produkten, Lösungen und Systemen unter Beweis stellen. Die Logistikbranche hat zwangsmäßig leicht zeitverzögert auf die bessere Konjunkturlage reagiert. Sie ist dadurch aber umso besser gewappnet für den erfreulichen Anstieg der Investitionsbereitschaft auf Kundenseite.

„Unternehmen, die nach erstklassigen Konzepten suchen, um ihre Logistikabläufe zu optimieren, erhalten auf der LogiMAT einen vollständigen Branchenüberblick und das auf einem kompakten Messegelände mit kurzen Wegen“, so der Messeleiter Peter Kazander. Diese Intralogistikmesse steht für eine räumlich und zeitlich konzentrierte und somit sehr effiziente Informationsplattform. Nur wenige Meter vom Flughafen entfernt bietet Europas modernstes Messegelände einen einzigartigen Standortvorteil, der gerade Führungskräfte mit knapp bemessenem Zeitplan überzeugt.

Im Rahmen der 1,5 stündigen Fachforen werden sich auch im nächsten Jahr kompetente Partner wie das Institut für Distributions- und Handelslogistik (IDH des VVL e.V); das Fraunhofe-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) sowie u. a. das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) engagieren. Außerdem sind dabei: der Verein Deutscher Ingenieure (VDI); AIM Deutschland; der Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss und Logistik der Technischen Universität München und das vor Ort ansässige Institut für Fördertechnik und Logistik der Universität Stuttgart. Letzteres wird am 9. Februar 2011 wieder einen kompletten Tag unter das Motto „Intralogistics – Future – Technology“ stellen. In vier Vortragssequenzen wagt das Institut einen Blick in die Zukunft der intralogistischen Prozesse und Systeme.

Last but not least werden wieder mehrere Foren von internationalen Fachmedien ausgerichtet. Auf insgesamt 5 Forenflächen werden unter anderem folgende Themen geboten: Sinn und Unsinn grüner Intralogistik, Intelligente Verpackungen und Mehrwegbehälter oder AutoID-Technologie für Transparenz in der Logistik .

Tracking & Tracing Theatre

Der Industrieverband AIM Deutschland inszeniert gemeinsam mit seinen Mitgliedern das „Tracking & Tracing Theatre“. Schwerpunkt in diesem Jahr sind Logistikprozesse im Automotive-Sektor und die Verfolgung von Lieferungen vom Zulieferer über ein Verteilzentrum bis in die Produktion. Im Verteilzentrum werden neue Anwendungen der Voice-Technologie für die Kommissionierung vorgeführt. Die hohe Bedeutung der AutoID für Just-in-Sequence-Verfahren sowie die Materialzuführung mit RFID-Kanban-Karten in der Produktion werden durch diese Vorführung „sichtbar“.

In Halle 5 stellt Warehouse-Spezialist Ehrhardt + Partner auf einer Fläche von 120 m² in diesem Jahr ein komplexes Demolager. Hier wird live vorgeführt, wie man durch Einsatz modernster Warehouse-Technik ein Lager höchst effizient, prozesssicher und damit profitabel gestaltet. Die Besucher erleben die Anwendung modernster Warehouse-Technik wie RFID, Pick-by-Voice, Multi-Order-Picking und Put-to-Light in Verbindung mit dem Lagerführungssystem. Anschließend lassen sich im Lagerleitstand Materialflüsse, Auswertungen und KPIs auf Knopfdruck grafisch darstellen.

Last but not least wird in Halle 7 Aktion auf der Sonderfläche „Ladungssicherung“ geboten. Vor dem Hintergrund, dass der Frachtraum immer knapper wird, sind Verlader und Frachtführer gleichermaßen gefordert, die Abläufe besser aufeinander abzustimmen.