HAMBURG (Dow Jones/ks)–Gestützt auf ein um 24% auf 15.500 Fahrzeuge erhöhtes Produktionsvolumen im dritten Quartal legte der Umsatz um 14% auf 458 Mio Euro zu. Vor Zinsen und Steuern verdiente das SDAX-Unternehmen aus Hamburg 26,5 Mio Euro. Vor Jahresfrist waren noch 4,1 Mio Euro Verlust angefallen. Nach Steuern blieben 23,6 Mio Euro, wobei neubewertete steuerliche Verlustvorträge 2,1 Mio Euro zum Gewinn beitrugen.

Die Aussichten für weiteres Wachstum sind gut. So stieg der wertmäßige Auftragseingang um 16% auf 475 Mio Euro. Bis zum Jahresende dürfte sich das Volumen bei den Neuaufträgen auf rund 1,85 Mrd Euro summieren, 50 Mio Euro mehr als bislang angenommen.

Den Konzernumsatz für 2010 sieht Jungheinrich inzwischen bei über 1,75 Mrd Euro. Bislang waren etwa 1,75 Mrd Euro angepeilt. Davon wird das operative Ergebnis (EBIT) profitieren: Mehr als 80 Mio Euro gelten jetzt als Ziel, nicht mehr 60 Mio bis 80 Mio Euro.

“Bis zum Jahresende wird die Geschäftsentwicklung unseres Unternehmens weiterhin von Konsolidierung, Wachstum und Ertragsverbesserung geprägt sein”, sagte Vorstandsvorsitzender Hans-Georg Frey. Der gestiegenen Nachfrage komme für die Auslastung der Werke und dem damit verbundenen Ergebnisbeitrag unverändert hohe Bedeutung zu. Hilfreich sei, dass die für das Unternehmen wichtigste Absatzregion Europa anziehe.

Weltweit prognostiziert der Hersteller für 2010 eine Steigerung des weltweiten Marktvolumens um rund 40% auf über 750.000 Flurförderzeuge.