Im Lager eines Türelemente-Herstelelrs besteht nun ein lückenloser Überblick vom Verladen einer

Im Lager eines Türelemente-Herstelelrs besteht nun ein lückenloser Überblick vom Verladen einer Ware bis zur Auslieferung. (Bild: Transdata Soft- und Hardware GmbH)

Der Türenhersteller Borne setzt auf die Logistiksoftware Komalog der Transdata GmbH, um einen lückenlosen Überblick über die Transportabläufe zu erhalten.

Von Markus Sigmund

BIELEFELD (rm). Alle 9 s verlässt im Durchschnitt eine Tür das Werk von Türelemente Borne im rheinland-pfälzischen Trierweiler, hin zu Kunden in ganz Europa. Angesichts dieses Frachtaufkommens wirken sich bereits kleinere Routenoptimierungen stark auf die Ausgabenseite aus.

Borne wollte daher alle Phasen der Wertschöpfungskette erfassen – vom Verladen einer Ware über die Fahrzeugverfolgung per Mobilfunk bis zur Auslieferung. Von besonderer Bedeutung war dabei die Möglichkeit, alte mit neuen Routen abgleichen zu können und so den günstigsten Transportweg auszuwählen. Mit der Logistik-Software ließen sich diese Kalkulationen durchführen und so Frachtkosten einsparen.

Für mehr Effizienz sorgte darüber hinaus der Anschluss von Waagen an die Logistik-Software. Insgesamt vier Geräte nutzt Borne, um das Gewicht einer Ladung zu ermitteln und auf dieser Grundlage im Anschluss die Lkw zu bestücken.

Das Zusammenrechnen erfolgte bisher allerdings manuell und in jedem Fall einzeln. Früher kam es auf diese Weise immer wieder zu Ungenauigkeiten, die häufig zu einer geringen Auslastung der Fahrzeuge führten. Durch die Anbindung der Waagen an die Logistik-Software ließ sich dagegen das präzise Gewicht ermitteln und somit jeder einzelne Lkw exakt bestücken.
Eine größere Genauigkeit ist für Borne auch in der Zusammenarbeit mit externen Logistikdienstleistern bedeutsam. Die Abrechnung mit ihnen konnte das Unternehmen früher nicht vollständig überprüfen. Erst durch die Einführung von Komalog ist man nun in der Lage, durchgängig alle Frachtkosten sowohl sachlich-fachlich als auch tariflich nachzuvollziehen. Dabei wird geprüft, ob berechnete Transporte wirklich stattgefunden haben und ob Gewicht, Laderaumnutzung und die tarifbezogene Berechnungsgrundlage stimmen.

Für Borne war die Einführung einer neuen Logistiksoftware wegen des hohen Frachtaufkommens notwendig geworden. Angesichts von bis zu 6 000 Türen und 5 000 Zargen, die jeden Tag das Werk verlassen, war das manuelle Zusammenstellen der Transporte zu zeitaufwändig und fehleranfällig. Mit der Logistik-Software gelang es, die Transportabläufe transparenter und die Organisation effizienter zu gestalten.