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Fobas Lasermarkiersysteme integrieren den dreistufigen Markierprozess in die geschlossene Anlage. Bild: Foba

Medizinprodukte, Elektronik- und Automobilbauteile oder Produkte unterschiedlicher anderer Branchen unterliegen strengen Qualitätskriterien und müssen dauerhafte Rückverfolgbarkeit gewährleisten. Eine über den gesamten Produktlebenszyklus lesbare Kennzeichnung ist entscheidend für die Datenintegrität und wird zunehmend auch gesetzlich vorgeschrieben. Help (Holistic Enhanced Laser Process) von Foba ist ein innovativer kamerabasierter Markierprozess. Sein großer Mehrwert besteht nicht nur in der flexiblen Erkennung unterschiedlicher Produkte, sondern auch in der Vermeidung von Markierfehlern und damit von Produktausschuss. Foba bietet mit Help eine integrierte Komplettlösung, die die Prozesssicherheit vor und nach der Laserkennzeichnung erhöht und die Einhaltung von Kennzeichnungsstandards entscheidend vereinfacht, heißt es.

Eine Kennzeichnung ermöglicht die Rückverfolgbarkeit jedes einzelnen Produktes, erleichtert Rückrufaktionen und lieferr Informationen über Verwendung und Leistungsfähigkeit. Außerdem biete sie Herstellern Schutz vor Plagiaten und dient dem eigenen Qualitätsmanagement. Datamatrix-Codes und andere Markierungen müssen wiederholter Abnutzung standhalten und dauerhaft lesbar bleiben.

Die Lasermarkierung mit integrierter Bildgebung umfasst alle Prozessschritte – von der Produktprüfung über die Markierausrichtung und anschließende Laserkennzeichnung bis hin zur Zeichenprüfung und Code-Rücklesung. Hersteller profitieren laut Foba in vielfacher Weise: Flexibilisierung des Produktionsprozesses, geringere Kosten durch bis zu 80 % weniger Ausschuss, Effizienzsteigerung durch Standardisierung und Prozesssicherheit sowie verbesserte Produktqualität.

Unter Verbleib des Produkts im geschlossenen Prozess einer einzigen Lasermarkiermaschine erfolgt zunächst die Teile-Validierung, bei der das Kamerasystem prüft, ob das richtige Produkt ohne Beschädigung vorliegt und ob noch keine Kennzeichnung vorhanden ist. Der Markierinhalt wird anschließend mittels IMP (Intelligente Markierpositionierung) je nach Lage des Produkts darauf ausrichtet, so dass die Markierung automatisch an der richtigen Position entsteht. Die Markier-Validierung nach der Kennzeichnung, die dritte Stufe, stellt sicher, dass Kontrast, Position und Größe stimmen. Hier erkennt die OCV (Optical Character Verification) außerdem, ob die richtigen Inhalte widergegeben wurden, und die 1- und 2D-Codes können noch einmal ausgelesen, geprüft und klassifiziert werden.