PEIßENBERG (pd). Nach intensiver Entwicklungszeit bringt MTP-Metalltechnik aus dem oberbayerischen Peißenberg eine neue Verbindungstechnologie für Solarträger auf den Markt. Die Besonderheit: Die neuen Dachhaken zur Befestigung von Solaranlagen sind formschlüssig verpresst, also aus einem Stück. Die korrosionsanfällige Schweißnaht zwischen Steg und Fußplatte entfällt. Diese inzwischen zertifizierte Technologie macht die Solarträger nicht nur langlebiger. Sie trägt auch dem ökologischen Gedanken der Solarenergie Rechnung. Energieintensive Schweiß- und Nacharbeiten entfallen ebenso wie lange Transportwege, da die Dachhaken ausschließlich in Deutschland gefertigt werden. Bisher sind die neuen Solarträger als Schwerlasthaken „SL“ und „SLS“ erhältlich, ab November soll es sie auch als Mittellasthaken geben.

„Mit der formschlüssigen Verpressung können wir eine wirtschaftliche Alternative zu den vorhandenen Solarträgern auf dem Markt anbieten – bei gewohnter MTP-Qualität“, freut sich Axel Hauck, Geschäftsführer bei MTP-Metalltechnik. Das Unternehmen punktet dabei gleich doppelt: Durch den Wegfall der Schweißnaht werden die Dachhaken nicht nur langlebiger, bei der Herstellung werden auch noch Energie und somit Kosten gespart. „So bleiben wir gegenüber der asiatischen Konkurrenz wettbewerbsfähig und müssen nicht darüber nachdenken, die Produktion zu verlagern“, so Hauck. Denn die Solarträger der MTP werden ausschließlich in Deutschland hergestellt. Das verringert neben den Transportkosten auch den CO2-Ausstoß. „Viele der Zusatzkomponenten deutscher Photovoltaik-Anlagen werden im Fernen Osten produziert und entsprechend durch die halbe Welt transportiert – hohe CO2-Belastung inklusive“, erklärt Hauck. „Mit unseren Solarträgern dagegen kann der ökologische Gedanke auf dem Dach nachhaltig gelebt werden. Aus unserer Sicht ist die formschlüssige Verpressung ein voller Erfolg“, resümiert Hauck.