Die Denkhaltung müsse verändert werden in Richtung der festen Verankerung von Qualität, fordert

Die Denkhaltung müsse verändert werden in Richtung der festen Verankerung von Qualität, fordert Qualitätsmanager Mannagottera. (Bild: Fotolia, Falko Matte)

Betriebsorganisation und Qualitätsmanagement gehören zusammen. Modernes Qualitätsmanagement sei eine Philosophie, um den Märkten gerecht zu werden, sagt Bosch-Qualitätsmanager Mannagottera.

Sabine Leikep

BAMBERG (gk). Höchste Kundenzufriedenheit sollte das Ziel eines jeden Unternehmens sein. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es laut Dietmar Mannagottera, Leiter Qualitätsmangementsystem bei Bosch Bamberg, der kontinuierlichen Verbesserung und eines soliden Qualitätsmanagements als festen Bestandteil einer vernünftigen Betriebsführung. Bosch fertigt in Bamberg verschiedene Komponenten für moderne Benzin- und Dieselmotoren.
Aus den sich laufend verändernden Kundenwünschen bei kurzen Innovationszeiten von ein bis zwei Jahren ergeben sich ständig neue Leistungsanforderungen. „Verbesserungsaktivitäten bilden dabei eine fürs Überleben notwendige Systematik, die ständiger Anpassung bedarf“,  betont Dietmar Mannagottera. Er sieht im modernen Qualitätsmanagement und den damit einhergehenden Auditierungen kein notwendiges Übel sondern eine Philosophie, um den Anforderungen der Märkte gerecht zu werden.
Nach Ansicht des Qualitätsmanagement-Experten braucht es strukturierte Abläufe und ein Fokussieren der Struktur. Auditierungen übernehmen dabei die Funktion einer Stichprobe und zeigen Schulungsbedarf auf. Letztendlich gehe es darum, die Denkhaltung der Mitarbeiter zu verändern in Richtung der festen Verankerung von Qualität in den Prozessen. Einen zukünftigen Schwerpunkt in der Weiterentwicklung des Qualitätsmanagements sieht Mannagottera in der Planungsphase, um präventiv Qualitätsmängel und die daraus resultierenden Kosten zu vermeiden.
In diesem Jahr feiert Bosch sein 125-jähriges Bestehen und den 150. Geburtstag des Firmengründers Robert Bosch. Auch der Bamberger Standort schaut auf eine 70-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Mannagottera sieht dies als Ansporn, sich auf dem Weg zur Exzellenz weiter zu verbessern.