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Thyssenkrupp investiert 200 Millionen Euro in neuen Produktionsstandort in Changzhou. - Bild: ThyssenKrupp

Von dort sollen ab dem kommenden Jahr chinesische und internationale Automobilhersteller in China versorgt werden. Thyssenkrupp investiert in einer ersten Ausbauphase rund 200 Millionen Euro in das neue Lenkungswerk. Das Produktionsvolumen umfasst durchschnittlich rund vier Millionen elektrisch unterstütze Lenksysteme pro Jahr. Durch das neue Werk entstehen in den kommenden Jahren rund 800 neue Arbeitsplätze.

Komplette Bandbreite elektrischer Lenksysteme

Karsten Kroos, CEO der Komponentensparte des Thyssenkrupp Konzerns: „Wir bieten unseren Kunden die komplette Bandbreite elektrischer Lenksysteme an – für leichte Pkw, Limousinen und SUV bis hin zu Transportern und Vans. In diesem und dem letzten Geschäftsjahr haben wir allein für diese Lenkungstechnologie Aufträge von rund acht Milliarden Euro Gesamtumsatz erzielen können. Auf dieser Grundlage haben wir in den vergangenen Monaten unser Produktionsnetzwerk in Nordamerika, Europa und Asien weiter ausgebaut. Der neue Standort in Changzhou wird der zentrale Produktionsknotenpunkt unserer Lenkungsaktivitäten in China.“

Insgesamt hat Thyssenkrupp in den letzten drei Geschäftsjahren rund 300 Millionen Euro in den Ausbau der Werksinfrastruktur seines Komponentengeschäfts in China investiert. Die Sparte beliefert weltweit die Auto-, Bau- und Windindustrie mit ihren Produkten und betreibt allein in China derzeit elf Fertigungsstandorte.

Stabile Wachstumsraten

Thyssenkrupp profitiert dabei vor allem von stabilen Wachstumsraten der Automobilindustrie in China. Die Prognosen gehen weiterhin von einem jährlichen Wachstum von rund vier Prozent in der Volksrepublik aus. Im Geschäftsjahr 2015/16 erzielte das Unternehmen in China einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro. Rund ein Drittel davon entfiel auf die Komponentensparte des Konzerns. Dabei spielen Aufträge von chinesischen Autobauern eine immer wichtigere Rolle.

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