Mit zunehmender Globalisierung und problematischen Rahmenbedingungen gestaltet sich die Umsetzung

Mit zunehmender Globalisierung und problematischen Rahmenbedingungen gestaltet sich die Umsetzung von Projekten für Unternehmen immer komplexer. Hiervon betroffen sind insbesondere Produktionsunternehmen, die sehr häufig standortübergreifende und multinationale Projekte managen müssen. - Bild: Genius Inside AG

Die Genius Inside AG entwickelt Projektmanagement-Systeme und hat sich in den vergangenen Jahren den speziellen Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus, sowie Automobilherstellern angenommen, um der Branche optimal abgestimmte und individuell zugeschnittene Lösungen bieten zu können.

Kai Krämer, Senior Consultant der Genius Inside AG, erklärt was eine hochkomplexe Geschäftsumgebung ausmacht und wie Unternehmen darauf reagieren können: “Wir erleben diese Komplexität tatsächlich fast ausschließlich bei Produktionsunternehmen. Klare Indizien dafür sind intensive und schnelle Zyklen und unvorhersehbare Risiken, die eine hohe Dynamik aufweisen.” Wie Krämer weiter sagt, erweisen sich bisher bewährte Methoden und Strategien häufig als unbrauchbar und zwingen Projektmanager zur Entwicklung von Alternativen.

“Den richtigen Umgang damit zu finden, fällt den meisten Projektleitern schwer und viele fürchten eine Stagnation ihrer Projekte”, so Krämer. Laut Krämer gebe es zwar kein alleiniges Patentrezept für den richtigen Umgang mit einer hochkomplexen Projektumgebung, jedoch gehörten seiner Meinung nach, ein gut ausgewähltes, professionelles PM-System, sowie gewisse Prinzipien und Erkenntnisse aus dem Systemischen Management dazu. Hierzu rät Krämer auch die Berücksichtigung folgender Richtlinien:

  • Die Erstellung professioneller Rahmenbedingungen ist wichtig, um über ausreichende Ressourcen mit entsprechenden Fähigkeiten zu verfügen, sodass Funktionen, sowie Kompetenzen klar sind.
  • Strategien und Prozesse müssen ständig neu überdacht werden, um bei Bedarf neue Strategien zu entwickeln.
  • Alte Methoden, die Projekte offensichtlich nicht weiter bringen, müssen über Bord geworfen werden.
  • Innovatives und flexibles Denken verhilft zu neuen Ideen und somit zu völlig neuen Lösungswegen.
  • Entscheidungen sollten möglichst schnell getroffen werden, das heißt konkret, dann, wenn man denkt, man weiß genug und nicht erst, wenn man jedes kleinste Detail kennt.
  • Handeln nach dem „Servant Leadership“ fördert Vertrauen und Zusammenarbeit.
  • Alte hierarchische Verhaltensmuster sind deplatziert. Ein starker Teamführer erteilt seinem Team durchaus Handlungsbefugnis.
  • Unnötige Bürokratie soll abgeschafft werden, dies macht Prozesse schlanker.
  • Best Practices und bewährte Methoden sollen zwar Anwendung finden, aber nicht starr angewendet werden.
  • Projektteams müssen über hervorragende Kommunikationsmittel verfügen, da dies Transparenz schafft und nur so alle Projektteilnehmer gut informiert sind und die richtigen Entscheidungen schnell getroffen werden können.

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