MÜNCHEN (ilk). Siemens IT Solutions and Services stellt ihren Kunden ab sofort drei neue Lösungen zur Verfügung, die in SAP-Anwendungen integriert sind: Siemens Energy Management Suite (EMS) für Kraftwerke und Energieproduzenten, Grid Asset Management Suite (GAMS) für Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber sowie Smart Meter Integration and Enablement (SMIE) für Messstellendienstleister und -betreiber.

„Bis der Strom aus der Steckdose kommt, muss er erst einen weiten Weg zurücklegen und zahlreiche Vorgaben erfüllen“, so Johannes Viereck, Leiter des Geschäftsbereichs Energy bei Siemens IT Solutions and Services. „Moderne Stromerzeuger müssen ihre Produktion nicht nur planen und steuern, sondern auch jederzeit effizient an den Kundenbedarf anpassen können. Dies erfordert ein hohes Maß an Voraussicht und organisatorischer Flexibilität sowie neue Geschäftsmodelle.“

Die Lösung Siemens Energy Management Suite (EMS) entspricht diesen Anforderungen und eignet sich für den Einsatz sowohl in einzelnen Kraftwerken als auch für den kompletten Kraftwerkspark eines Unternehmens. Durch die Integration mit der Lösung SAP Enterprise Asset Management-Lösung und Kontrollsystemen für Kraftwerke steigert Siemens EMS die Effizienz der Prozesse wie etwa zur Anlagenwartung und erhöht die Leistung der gesamten Flotte dank spezieller Management Cockpits.

„Durch die Erweiterung der Kooperation mit Siemens IT Solutions and Services erleichtert SAP den Energieerzeugern eine bessere Integration der Betriebsabläufe in den Kraftwerken in die Back-End-Systeme. Durchgängig transparente Prozesse ermöglichen einen effizienteren Betrieb mit erhöhter Flexibilität und Anpassungsfähigkeit“, sagte Klaus Heimann, Leiter der Services Industries IBUs bei SAP. „Die Siemens Energy Management Suite, die jetzt von SAP unterstützt wird und in das SAP Enterprise Asset Management integriert ist, wird den Energieerzeugern sowohl Einsparungen bei den Betriebskosten als auch reduzierte Gesamtbetriebskosten bescheren. Die Nutzung der Siemens Energy Management Suite mit SAP-Lösungen unterstützt Kunden, ihre Effektivität und Produktivität zu verbessern und dadurch ihre gesamte Energiewertschöpfungskette zu optimieren.“

Eine wichtige Rolle spielen in Zukunft zudem intelligente Stromnetze – so genannte Smart Grids. Sie vernetzen und steuern eine große Anzahl dezentraler Stromerzeugungsanlagen und ermöglichen es, die Konsumenten beziehungsweise Endkunden aktiv einzubinden. Sie sind also ein wichtiges Bindeglied zwischen Energieerzeuger und Verbraucher und leisten einen wesentlichen Beitrag zum Erreichen der europäischen Energieziele bis zum Jahr 2020: Erhöhung der Energieeffizienz um 20 Prozent, Reduzierung der CO2-Emissionen um 20 Prozent und Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien um 20 Prozent. Mit der Best-Practice-Lösung Grid Asset Management Suite (GAMS) von Siemens IT Solutions and Services, lässt sich die wachsende Komplexität solcher Energienetze besser bewältigen. Sie ermöglicht eine netzstrukturorientierte Zustandsbewertung der Anlagen und Netze für Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber. Auf SAP-Anwendungen aufbauend, schlägt GAMS die Brücke zwischen den in der Finanzwirtschaft (beispielsweise ERP) und beim Technologiemanagement (beispielsweise SCADA, NIS) eingesetzten Systemen.

Auch die Umsetzung der Richtlinie 2009/72/EG der Europäischen Kommission zum Elektrizitätsbinnenmarkt (3. Energiepaket) erfordert eine angemessene Lösung. Dieser Richtlinie zufolge müssen Unternehmen der Mitgliedstaaten ihre Energieeffizienz erhöhen. Um dies zu erreichen, hat Siemens IT Solutions and Services Smart Meter Integration and Enablement (SMIE) in sein Portfolio aufgenommen.