DARMSTADT (Dow Jones/rm). Die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2010 wurde einmal mehr bestätigt, allerdings zeigte sich das Unternehmen beim Gewinn nun etwas optimistischer.

Die Zuwächse zwischen April und Ende Juni fielen leicht stärker aus als von Marktbeobachtern geschätzt – so haben von Dow Jones befragte Analysten im Schnitt mit einem Umsatz von 265 Mio EUR und einem EBIT von 56 Mio EUR gerechnet.

Profitiert hat das Darmstädter Unternehmen vom Kauf des Software- und Beratungsunternehmens IDS Scheer. Die Hessen halten nach einem im August 2009 vorgelegten Übernahmeangebot mehr als 90% an dem Unternehmen. Mit der Akquisition hat der Konzern Zugriff auf die Softwarelösung ARIS, welche beim Geschäftsprozessmanagement zum Einsatz kommt. Die Mehrheit seiner Erlöse erzielt IDS Scheer aber mit Beratung, überwiegend im SAP-Umfeld.

Die Umsatzprognose für 2010 wurde am Donnerstag vom Konzern erneut bestätigt. Diese sieht einen Zuwachs zwischen 25% und 30% vor. Ein Sprecher des Unternehmens fügte hinzu, dass die Annahme weiterhin um Wechselkurseffekte bereinigt ist. Beim Gewinn nach Steuern rechnet Software AG indes nun mit einem Anstieg zwischen 10% und 12% und hat damit die bisherige Spanne eingegrenzt, welche ein Plus von 8% bis 12% vorsah.