Prinzipien der ROI-CT Werth

Prinzipien der ROI-CT: a) konventionelle ROI-CT, b) Exzentrische CT und c) Kombination zur exzentrischen (Multi-)ROI-CT. – Quelle: Werth

Während zuvor immer das gesamte Werkstück in hoher Auflösung tomografiert werden musste, wird bei der ROI-CT nur der relevante Bereich in hoher Vergrößerung gemessen. Dazu werden das komplette Werkstück zunächst in niedriger Auflösung und der gewünschte Teilbereich (ROI) in entsprechend höherer Auflösung erfasst. Hierdurch können Messzeit und Speicherplatz gespart werden.

Beim konventionellen ROI-Verfahren ist die Flexibilität jedoch eingeschränkt, da die ROI-Zone auf der Drehachse liegen muss. Die neue patentierte Funktion Exzentrische Computertomografie (CT) erlaubt nun, das Werkstück beliebig auf dem Drehtisch zu platzieren. Ein aufwändiges und zeitintensives Ausrichten des Werkstücks entfällt, der Bedienkomfort wird gesteigert. Die Software WinWerth® errechnet automatisch eine virtuelle Drehachse im vom Bediener definierten Drehpunkt des Messvolumens. Während der Messung wird die Rotation um die virtuelle Drehachse durch Verfahren der präzisen Geräteachsen gewährleistet.

Die Option Multi-ROI-CT bietet laut Hersteller eine Kombination der Vorteile aus Exzentrischer und ROI-Tomografie. Die hochaufzulösenden Teilbereiche des Werkstücks können an beliebiger Position im Messobjekt liegen. Des Weiteren können mehrere ROI-Zonen erfasst und verknüpft werden. Das Übersichtsvolumen und die ROI-Volumen liegen dabei im selben Koordinatensystem vor. So kann automatisch eine Gesamtpunktewolke des Werkstücks mit unterschiedlichen Strukturauflösungen berechnet werden. Bei der Auswertung können Merkmale aus dem Übersichtsvolumen und den verschiedenen ROI-Messungen miteinander verknüpft werden. Diese einzigartige Kombination aus patentierter Exzentrischer CT und ROI-CT ermöglicht für sehr viele Anwendungen ein wirtschaftliches Messen mit Computertomografie.

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