NIMAK, Schweißmaschine,magneticDRIVE , Fertigung, Produktion

Während die bisher eingesetzten pneumatischen oder elektromotorischen Systeme beim Druckaufbau und Nachsetzverhalten zunehmend an ihre Grenzen stießen, konnte magneticDRIVE diese dank seiner immensen und geregelten Kraft und Beschleunigung durchbrechen. Bild: Nimak

Die Antriebseinheit magneticDRIVE von Nimak ist international patentiert und wird bereits in Serie in KES- und MF-Maschinen sowie Roboterschweißzangen eingesetzt. Während die bisher eingesetzten pneumatischen oder elektromotorischen Systeme beim Druckaufbau und Nachsetzverhalten zunehmend an ihre Grenzen stießen, konnte magneticDRIVE diese dank seiner immensen und geregelten Kraft und Beschleunigung spielend durchbrechen, so der Hersteller. Nachweislich ist damit zum Bespiel Aluminium Punkt- und Buckelschweißen in Perfektion möglich und jede Schweißung überzeugt durch ihre Qualität, heißt es.

Das Kraftprofil macht die Vorteile deutlich: Ein sanftes Aufsetzen der Elektrode verhindere Verformungen der Oberflächen und Schweißbuckel und schone Elektrode und Anlagen. Der sehr schnelle Kraftanstieg presst die Bauteile formschlüssig zusammen und ersetzt die Vorhaltezeit herkömmlicher Systeme. Die Kraftreduktion während Stromzufuhr erhöht den Widerstand zwischen den Bauteilen und spart Energie, so Nimak. Das schnelle kraftschlüssige Nachsetzen presst das Material während der Aushärtung zusammen, reduziert die Spritzerbildung, optimiert die Qualität der Schweißverbindung und reduziert die Taktzeiten bis zu 50 % verspricht Nimak.

Die System-Features überzeugen laut Hersteller durch wiederholgenaue verschleißunabhängige Schweißkraft dank Konstantkraftregelung, Kräfte bis 8 kN, freiprogrammierbare Kraftprofile im Schweißverlauf, servomotorische kraftgeregelte Zustellbewegung sowie durch kontrolliertes und schnelles Nachsetzen ohne mechanische Komponenten.