Rampf RI-Fertigungsverfahren

Beim RI-Fertigungsverfahren wird das Faserverbundpaket trocken in die Form eingelegt. – Quelle: Rampf

| von Leo Breu

Faserverstärkte duroplastische Kunststoffe gewinnen immer mehr an Bedeutung. Zur Minimierung von Energieverbräuchen soll das Gewicht reduziert werden, wobei die mechanische Belastbarkeit nichts einbüßen darf. Folglich werden immer mehr Composite-Bauteile in der Automobil, Flugzeug- und Freizeitindustrie eingesetzt. Mit dem neuen Epoxid-Infusion-System RAKU-TOOL EI-2500 / EH-2973 setzt Rampf Tooling Solutions neue Maßstäbe in der Klasse Oberflächengüte und Prozesseigenschaften.

Im Gegensatz zu Metallen sind hochleistungsfähige Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen auch bereits rentabel in Klein- und Mittelserie zu fertigen. Dies gilt speziell für die Fertigungsverfahren Resin Transfer Moulding (RTM)  und Resin Infusion (RI). Das RTM-Verfahren eignet sich besonders für Mittel- und Kleinserienproduktionen, das RI-Verfahren kommt hauptsächlich im Kleinserien-, Prototypen- und Formenbau zum Einsatz.

Beide Fertigungsverfahren produzieren Bauteile mit sehr hohen mechanischen Eigenschaften – der typische Faservolumengehalt liegt hier bei ca. 50-60 Prozent – und geringer Bauteilstärkenabweichung. Komplexe Geometrien können ebenfalls realisiert werden.

„Der wesentliche Vorteil des RI-Verfahrens besteht in der hohen Bauteilqualität, insbesondere im Hinblick auf Lufteinschlüsse“, so Marcus Vohrer, Leiter Anwendungstechnik bei RAMPF Tooling Solutions. „Das RTM-Verfahren punktet vor allem mit hoher Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit. Bei beiden Verfahren ist die Arbeitshygiene unkritisch, da der Verarbeiter kaum in Kontakt mit Chemikalien kommt.“

Beim RI-Fertigungsverfahren wird das Faserverbundpaket trocken in die Form eingelegt. Anschließend werden Abreißgewebe, Fließhilfen, Harz- und Vakuumkanäle platziert und die Vakuumfolie abgedichtet. Nachdem der Aufbau unter konstantes Vakuum gesetzt wurde, wird das Epoxid-Infusion-System durch den bestehenden Druckunterschied injiziert und das Faserverbundpaket imprägniert.

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