KUKA_Roboter_KR AGILUS_Cobotics Concept_Automatica

Bei der Kollisionserkennung misst der Sensor ständig die einwirkenden Kräfte und Momente. Im Falle der Kollision wird die Differenz zwischen Soll- und Ist-Wert erkannt und der Roboter stoppt sofort die Aktion. Bild: Kuka

Der KR Agilus CC (Conotics Concept) von Kuka kann dank eines intergrierten Kraftmomentensensors Kollisionen mit dem Menschen erkennen und sensitive Aufgaben durchführen. Bei der Kollisionserkennung misst der Sensor ständig die einwirkenden Kräfte und Momente. Im Falle der Kollision wird die Differenz zwischen Soll- und Ist-Wert erkannt und der Roboter stoppt sofort die Aktion. Der KR Agilus CC kann durch seine freie Handführung zudem für Einlernprozesse optimal verwendet werden.

Möglich wird dies durch die positions- und lastabhängige Berechnung der Motorströme, die den Roboter gerade in der Schwebe halten. Wirkt eine neue Kraft – wie durch die Handführung – auf den in der Schwebe befindlichen Roboter, unterstützt der KR Agilus CC diese als Bewegung. Aus der Engineering-Suite Kuka Sunrise.Workbench können dabei aus sogenannten Applikations-Toolboxen vorprogrammierte Blöcke ausgewählt werden.

Die Applikations-Toolboxen, die aus vorprogrammierten Blöcken und intelligenten Objektvorlagen bestehen, sind sowohl für einfachste Handlings-Applikationen geeignet, als auch fähig, komplexe Montage-Applikationen im MRK-Betrieb zu realisieren. Der Realisierung von Roboter-Applikationen jeglicher Art sind keine Grenzen gesetzt, so Kuka. Die grafische Programmierung von Kuka wird in Verbindung mit dem Roboter-Betriebssystem Kuka Sunrise.OS verfügbar sein. So wird auch am KR Agilus CC die Umsetzung mittels grafischer Programmierung vorgenommen. Der strukturierte Programmablauf der Applikation kann auf einem Display verfolgt werden.

AUTOMATICA 2016, Halle A4, Stand 221/231