Siemens teilt sein Geschäft mit erneuerbarer Energie neu auf. (Bild: Siemens).

Siemens teilt sein Geschäft mit erneuerbarer Energie neu auf. (Bild: Siemens).

MÜNCHEN (Dow Jones/ buc). Mit der Trennung wollen sich die Münchener mehr Freiraum für das Wachstum seines bereits etablierten Windenergie-Geschäftes schaffen. Die Märkte für Wind- und Solarenergie befänden sich in sehr unterschiedlichen Entwicklungsstadien, hieß es. Im Bereich Wind Power soll die internationale Expansion mit “Hochdruck” vorangetrieben werden.

Das in den letzten Jahren rasant gewachsene Windkraftgeschäft kann dabei auf ein sattes Auftragspolster von fast 11 Mrd Euro bauen und ist bei Offshore-Windparks – dem am schnellsten wachsenden Marktsegment – nach eigenen Angaben Weltmarktführer. Die Belegschaft legte seit 2004 auf 7.000 Mitarbeiter von 800 zu, der Umsatz hat sich auf rund 3,2 Mrd Euro verzwölffacht.

In der Sparte Solar & Hydro, die die Aktivitäten in der Sonnenenergie und Wasserkraft bündeln wird, soll die Forschung und Entwicklung im Solarbereich forciert werden. Ein Schwerpunkt werde das Thema Energiespeicher sein.