Smart Grids: Siemens will zusammen mit Boeing intelligente Stromnetze entwickeln, die dem Pentagon

Smart Grids: Siemens will zusammen mit Boeing intelligente Stromnetze entwickeln, die dem Pentagon beim Stromsparen helfen sollen (Bild: Siemens AG).

MÜNCHEN (ks). Die beiden Konzerne wollen besonders energieeffiziente Netztechnik entwickeln und dem Pentagon anbieten. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Der Meldung zufolge hat das Pentagon jährlich Energiekosten von etwa 4 Mrd Euro. Bis 2020 soll der Verbrauch im Vergleich zu 2003 um mehr als ein Drittel sinken. Außerdem sollen beim US-Militär bis 2013 etwa 7,5% des Stroms aus erneuerbaren Energien kommen, bis 2025 sogar 25%. Die Produkte aus den Technologien für Smart- und Micro-Grids für intelligente Stromnetze könnten über die Militärs hinaus später auch an andere US-Behörden oder dem Zivilmarkt angeboten werden, sagten laut “Financial Times Deutschland” am Montag Konzernvertreter in einer Telefonkonferenz. Konkrete Ziele zur Geschäftsentwicklung wurden dabei nicht genannt.

Bemerkenswert ist, dass dass Boeing Siemens und nicht den US-Konzern General Electric (GE) als Technologiepartner ausgewählt hat. GE bietet wie Siemens Smart-Grid-Technologie an. Anscheinend hat aber Siemens seinen Konkurrenten durch attraktivere Konditionen in der Zusammenarbeit mit Boeing ausgestochen.