RX LOAD 500, Bild: Schüco

Das Herzstück des RX LOAD 500 von Schüco ist der KR QUANTEC ultra, der auf Schienen fährt und die Profile in die CNC-Maschine legt. - Bild: Schüco

| von Kuka

Handwerk und Robotik gehen immer öfter Hand in Hand. Auch dank Roboterzellen, die schnelle und unkomplizierte Lösungen bieten. Die Handwerker brauchen zur Bedienung wenige bis gar keine Vorkenntnisse in der Programmierung. Stattdessen erhalten sie Maschinen, die ihren Arbeitsalltag deutlich erleichtern. Wie der RX LOAD 500 vom Systemanbieter für Fenster, Türen und Fassaden, Schüco. Hier trifft innovative Robotertechnologie von Kuka auf eine CNC-Maschine. Die Folge: Metall- und Fensterbauer werden entlastet

Schwere Handarbeit dank Roboterzelle leichter

Roboter, Bild: Schüco
Der Roboter kann die sechs Meter langen Profile selbständig aus dem Regal holen und bearbeiten. Der Fensterbauer kann in der Zeit andere Aufgaben erledigen. - Bild: Schüco

In vielen Handwerksbetrieben müssen Mitarbeiter händisch Profile in die CNC-Maschine einladen und herausnehmen – immer wieder über acht Stunden am Tag verteilt. Bei der Automatisierungslösung von Schüco in Zusammenarbeit mit Kuka kümmert sich dagegen ein KR QUANTEC ultra auf Schienen autark um das Be- und Entladen sowie um den vollautomatischen Zuschnitt von Metallprofilen. Sie werden dann zu Fenster- oder Türrahmen verarbeitet werden.

„Wenn man sich den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel anschaut, muss das Handwerk schneller reagieren“, ist Tina Diekmann überzeugt, PMO & Marketing Fabrication Products von Schüco.

Roboter arbeitet rund um die Uhr

Der KR QUANTEC ultra holt die sechs Meter langen Profile aus dem Regal und legt sie in die AF 500 CNC-Maschine, wo sie bearbeitet werden. Der Handwerker kann sich dann um andere Aufgaben kümmern, etwa um die Montage. Ein weiterer Vorteil: Die Anlage kann über Nacht laufen, wenn das Team schon längst im Feierabend ist. 24 Profile passen ins Regal – je nach Anzahl der Bearbeitungsschritte braucht die Roboterzelle dafür bis zu acht Stunden. Am nächsten Morgen arbeitet der Handwerker nahtlos weiter.

Keine Roboterprogrammierung nötig

„Für die Roboterzelle selbst muss der Handwerker sich nicht mit Roboterprogrammierung auskennen“, sagt Diekmann. Die Fensterbauer bekommen lediglich eine Schulung für das tägliche Handling. Denn die bereits integrierte Steuerung erhält ein zusätzliches Modul namens „Run my Robot“, worin alle Profile und Bearbeitungsschritte hinterlegt sind.

Im Dezember 2020 wurde der erste Prototyp in Wertingen aufgestellt. Ein bisschen müssen sich Interessenten noch gedulden: Die erste Zelle gibt es ab Herbst 2021.

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