ECE-100,   Enemac, Drehmomentbegrenzer,Sicherheitskupplung

Die neue Baureihe ECE von Enemac zeichnet sich dabei besonders durch ihre axial kurze Bauweise aus, das eröffnet ihr sehr viele Vorteile bei engen Einbauräumen. Bild: Enemac

Mechanische Drehmomentbegrenzer haben ihr Einsatzgebiet in fast allen Bereichen der Technik und dienen dazu Produkte und hochwertige Maschinenteile in automatischen Anlagen vor weiteren Schäden zu schützen. Sensibel reagieren die Begrenzer schon bei der kleinsten Drehmomenterhöhung und kuppeln in Sekundenbruchteilen sicher den motorischen Antrieb von den nachfolgenden Massen der Maschine ab, deshalb sind sie auch unter dem Begriff ‚Sicherheitskupplung’ bekannt. Die Trennung erfolgt dabei zwangsweise und rein mechanisch: ein Stromausfall hat auf ihre Funktion keinen Einfluss. Ursache für das Ansteigen des Drehmomentes können beispielsweise Materialstaus sein, die zu Überlastungen im Antriebsstrang führen. Deshalb spricht man in diesem Zusammenhang auch von einem Überlastschutz, daher auch der gebräuchliche Name ‚Überlastkupplung’.

Die neue Baureihe ECE von Enemac zeichnet sich dabei besonders durch ihre axial kurze Bauweise aus, das eröffnet ihr sehr viele Vorteile bei engen Einbauräumen. Eine tausendfach bewährte, robuste und einfache Konstruktion bewirkt ein sicheres Schaltverhalten und kommt dennoch konkurrenzlos mit extrem wenigen Einzelteilen aus, so Hersteller Enemac. Eine punktgenaue Drehmomentbegrenzung wird durch die eingesetzten Tellerfedern garantiert, diese ermöglichen auch große Einstellbereiche ohne Tellerfeder-Wechsel. Das ausgereifte Kugelrastprinzip unterbricht innerhalb weniger Winkelgrade den Antriebsstrang zwischen Motor und Maschine. Die Kupplungen sind standardmäßig mit einer so genannten Synchronrastung ausgestattet: Nabe (Antrieb) und Flanschring (Abtrieb) besitzen nur einen Rastpunkt pro 360 Grad (synchron). Auf Wunsch sind auch mehrere Rastpunkte möglich.

Mit einem Näherungsschalter wird der Hub der Kugeln abgefragt und das entstandene Signal wird zur Abschaltung des Antriebes an die Steuerung gegeben. Von der Motorwelle aus erfolgt die Drehmomentübertragung mit einer Passfedernutverbindung auf die Nabe der Kupplung. Die jeweiligen Abtriebsteile (Kettenräder, Zahnscheiben oder Flansche) werden auf der Antriebswelle gelagert und für die Drehmomentmitnahme einfach an den Flanschring geschraubt.